Füchse verbeißen Olympia-Schießstätte

London - Kollektives Versagen der weltbesten Schützen: Beim Weltcup im neuen Olympia-Schießzentrum in London haben Füchse die Anlagen angeknabbert und konnten ungestraft entkommen.

Dies berichtete die BBC am Montag. “Ich bin sicher, dass es mehr als einer ist“, sagte Organisator Peter Underhill dem Sender. Die furchtlosen Stadtfüchse, in London schon fast zur Plage geworden, hätten ausgerechnet in der “Höhle des Löwen“ Kabel angefressen, Mikrofone demoliert und das Podium verschmutzt.

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“Wir müssen mit den Tieren leben“, sagte Underhill. Sie zögen schon seit längerer Zeit auf dem ehemaligen Militärgelände ihre Kreise. “Wir haben Wachen hier, die sie verscheuchen sollen“, betonte

Marco Dalla Dea, Kommunikationschef des ISSF, nahm den Angriff der Rotfüchse gelassen: “Es war einfach nur eine lustige Geschichte. Sie haben die Mikrofone vom Fernsehen gefressen. Die Füchse wollen ihren Park zurück“, sagte er der dpa.

Das Schießzentrum werde nach den Olympischen Spielen im Sommer wieder abgebaut. “Wir werden sie den Füchsen zurückgeben“, sagte der Italiener. Die Schützen seien alle Tierfreunde, versicherte er. Keiner habe daran gedacht, zur Waffe zu greifen.

dpa

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