Aus gegen Asarenka

Regen: Kerber und Stebe müssen in Paris nachsitzen

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Ihre Partie ist wegen des starken Regens unterbrochen worden: Angelique Kerber.

Paris - Wegen Regen bei den French Open sind die Partien von Angelique Kerber und Cedrik-Marcel Stebe abgebrochen worden. Die deutsche Nachwuchsspielerin Dinah Pfizenmaier ist ausgeschieden.

Die deutschen Tennisprofis Angelique Kerber und Cedrik-Marcel Stebe müssen bei den French Open in Paris nachsitzen. Ihre Partien wurden am Mittwochabend wegen Regens und Dunkelheit abgebrochen. Die deutsche Spitzenspielerin Kerber nimmt ihr gerade begonnenes Match gegen die Weißrussin Olga Goworzowa am Donnerstag beim Stand von 1:2 wieder auf. Im Duell des Newcomers Stebe gegen den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga steht es 2:6, 6:4, 1:1. Bei dem mit 17,226 Millionen Euro dotierten zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres sind noch sechs von 15 im Hauptfeld gestarteten Deutschen dabei. Ausgeschieden waren am Mittwoch Michael Berrer und Dinah Pfizenmaier.

Unterdessen ist die deutsche Nachwuchsspielerin Dinah Pfizenmaier bei dem Turnier augeschieden. Nach dem Ende ihres ersten Grand-Slam-Abenteuers überwog bei der deutschen Newcomerin der Stolz. “Es war einfach nur geil. Es war eine coole Atmosphäre und hat einfach nur Spaß gemacht“, sagte die 20 Jahre alte Qualifikantin trotz des 1:6, 1:6 in Paris gegen die Weltranglisten-Erste Viktoria Asarenka. Nach dem Zweitrundenspiel der French Open auf dem imposanten Centre Court Philippe Chatrier stibitzte die deutsche Meisterin, die erstmals das Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers erreicht hatte, als Souvenirs vier Handtücher für Freunde in der westfälischen Heimat.

Die in Bielefeld geborene Nummer 198 der Tenniswelt vermutete nach 55 Minuten Spielzeit bescheiden, dass die Australian-Open-Siegerin sie als “kleine Fliege“ betrachten dürfte. Dem widersprach allerdings Asarenka und zollte Pfizenmaier, die sich bei dem wichtigsten Sandplatz-Turnier der Welt erfrischend mutig und ohne erkennbare Nervosität präsentiert hatte, Respekt. “Ich musste gestern ein bisschen über sie recherchieren, aber natürlich habe ich mir ihren Namen gemerkt. Er ist nur etwas schwer auszusprechen“, sagte die 22-Jährige. Sie spielt nun gegen die Kanadierin Aleksandra Wozniak.

Auch Bundestrainerin Barbara Rittner sprach von einem “super Turnier“ Pfizenmaiers und betonte: “Heute waren die Eindrücke wohl etwas sehr viel - jetzt muss sie diese ganzen positiven Erlebnisse erst einmal in Ruhe verarbeiten.“ “Pfizi“ (so ihr Spitzname) kann sich mit ihrem mit Abstand höchsten Karrierepreisgeld in Höhe von 28 000 Euro trösten. Außerdem verbessert sie sich im WTA-Ranking um ungefähr 50 Plätze. Als nächstes Ziel will Pfizenmaier, die nun zu einem ITF-Turnier nach Rumänien reist, “langsam an die Top-100 ran“.

Wie Asarenka gab sich auch der topgesetzte Herren-Spieler, Novak Djokovic, keine Blöße: Der Serbe kam mit 6:0, 6:4, 6:4 gegen Blaz Kavcic aus Slowenien weiter und bleibt ohne Satzverlust in Paris 2012. Der Australian-Open-Champion, der Roland Garros als einziges der vier Grand-Slam-Turniere noch nie gewonnen hat, trifft nun bei der mit 17,226 Millionen Euro dotierten Veranstaltung auf den Franzosen Nicolas Devilder, der den Stuttgarter Michael Berrer mit 7:6 (7:5), 6:4, 6:2 besiegte.

Damit sind neun der 15 in Paris gestarteten Deutschen bereits ausgeschieden. Weiter im Rennen ist dagegen Roger Federer. Der Schweizer bezwang den Rumänen Adrian Ungur mit 6:3, 6:2, 6:7 (6:8), 6:3. Der Roland-Garros-Sieger von 2009 trifft nun entweder auf den Slowaken Martin Klizan oder den Franzosen Nicolas Mahut.

dpa

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