Freitag mit Platz 13 im Chaos-Springen

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Richard Freitag wurde am Sonntag 13.

Lahti - Die deutschen Skispringer haben beim Chaos-Weltcup im finnischen Lahti einen kollektiven Absturz erlebt. Richard Freitag war da noch der beste DSV-Adler.

Bei lange Zeit irregulären Bedingungen sorgte Richard Freitag (Aue) auf Platz 13 noch für das beste Ergebnis, Severin Freund (Rastbüchl) verpasste als 38. sogar den zweiten Durchgang. Seinen dritten Saisonsieg holte der Japaner Daiki Ito.

„Das war der schlimmste Durchgang der Saison“, sagte Bundestrainer Werner Schuster, nachdem zur Halbzeit zahlreiche Favoriten ausgeschieden waren. Auch die übrigen DSV-Adler waren einen Tag nach dem starken zweiten Platz im Teamwettbewerb ohne Chance: Andreas Wank (Oberhof) wurde immerhin 14., Michael Neumayer (Berchtesgaden) landete nur auf Platz 23. Maximilian Mechler (Isny) verpasste als 48. den zweiten Durchgang, Stephan Hocke (Schmiedefeld) war bereits in der Qualifikation gescheitert.

Auf Platz zwei landete Anders Bardal, der damit seinen Vorsprung im Gesamtweltcup ausbaute. Mit 1219 Zählern liegt der Norweger deutlich vor Vierschanzentournee-Sieger Gregor Schliernezauer (Österreich/1135), der sich in Lahti mit Rang sechs begnügen musste. Erstmals in dieser Saison auf das Podest schaffte es der Tscheche Lukas Hlava als Dritter.

Möglich gemacht hatte das Springen erst ein Umzug: Wie schon beim Teamwettbewerb am Samstag entschied sich die Jury, wegen der schwierigen Windverhältnisse den Weltcup von der Großschanze auf die benachbarte Normalschanze zu verlegen. Der Wechsel zahlte sich allerdings nur zu Beginn aus, dann begann der Wind zu drehen.

SID

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