Dabei sein ist alles - Olympias Exoten

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Viel zu oft stehen bei Olympia nur die sportlichen Höchstleistungen im Vordergrund und wird das Motto "Dabei sein ist alles" vergessen. Doch auch die so genannten Exoten, die die Fahne ihres kleinen Landes hochhalten (Bild: Waylon Muller von den Marschallinseln) sind wahre Helden! Wir zeigen Ihnen eine Auswahl der Olympia-Exoten - die meisten können von Medaillen nicht mal träumen, doch alle verdienen trotzdem höchsten Respekt.
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Kwame Nkrumah-Acheampong ist der "Schnee-Leopard". Er vertritt Ghana bei Olympia 2010 im alpinen Skilauf. “Für mich ist Sport eine ernste Sache“, sagt der 35 Jahre alte Skirennfahrer, der in Vancouver im Anzug mit auffälligem Leoparden-Look als erster ghanaischer Sportler an Winterspielen teilnehmen wird. “Warum sollen wir Afrikaner nicht zeigen, dass wir mehr können als schnell zu laufen oder gut Fußball zu spielen?“
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Eddie Edwards wurde als "Eddie the Eagle" bekannt. Der Skispringer glänzte nicht durch extra weite, sondern durch extra kurze Sprünge. Er war 1988 chancenlos auf den Olympia-Schanzen in Calgary hinterhergehüpft, dennoch zum Lieblings- Clown von Massen und Medien geworden.
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Prinz Hubertus von Hohenlohe ist der Dauerexot der olympischen Winterspiele. Auch jenseits seines 50. Geburtstags nimmt er noch an Olympia teil. Er startet für Mexiko.
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Über Jamaikas erste Bob-Mannschaft 1988 wurde sogar ein Film gedreht: "Cool Runnings". 1998 ging es bei Dudley Stokes, Winston Watt,Nelson Stokes und Wayne Thomas (Foto) schon deutlich professioneller zu
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Das IOC vergab für viele Länder Wildcards und ermöglichte so, dass auch Athleten aus Palästina bei Olympia dabei sein dürfen. Bei Rad Aweisat aus Palästina schwamm in der Olympia-Vorbereitung die Angst immer mit: "Manchmal, wenn ich zum Training gehe, weiß ich nicht, ob ich zurückkomme", sagte er.
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Celma da Graça Soares Bonfim aus dem afrikanischen Inselstaat São Tomé und Príncipe hatte sich über die 5000 Meter mehr vorgenommen: Sie wurde im ersten Vorlauf nur 16. von 16.
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Ricardo Blas Jr (blau) trat für die Pazifikinsel Guam im Judo an und verlor schon in der ersten Runde gegen den rund 75 Kilogramm leichteren Georgier Lasha Gujejiani. Auch in der anschließenden Hoffnungsrunde unterlag er in beiden Kämpfen.
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Nach zwei Sekunden war das Olympia-Debüt von Guineas Hürdenläuferin Fatmata Fofanah (2.v.l.) beendet: Sie stürzte über die erste Hürde und blieb enttäuscht liegen, bis ihr ein Kampfrichter zurück auf die Beine half.

Wir zeigen Ihnen eine Auswahl der Olympia-Exoten - die meisten können von Medaillen nicht mal träumen, doch alle verdienen trotzdem höchsten Respekt.

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