Rekordpreisgeld

Neureuther freut sich auf weitere Weltcups

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Felix Neureuther

Kitzbühel - Felix Neureuther strebt zwei Wochen vor der Eröffnungsfeier in Sotschi am Ort seines ersten Weltcup-Sieges einen weiteren Erfolg an.

In Kitzbühel steht der vorletzte Torlauf der Herren vor Olympia an, ein weiterer soll am Dienstag in Schladming folgen. "Der Januar wird noch sehr schön", versicherte der WM-Zweite im Slalom. Die Generalprobe vor den Winterspielen steigt für den Partenkirchener Skirennfahrer am 2. Februar beim Riesenslalom in St. Moritz.

Wegen des Wetters wurde das Programm in der österreichischen Ski-Hochburg geändert. Die Slalom-Stars machen am Freitag (12.00/17.00 Uhr) den Auftakt und küren ihren Gewinner im Flutlicht. Am Samstag steht die Abfahrt an. Zum Abschluss des Wochenendes soll eine Super-Kombination ausgetragen werden.

Insgesamt ist für die 74. Auflage der Hahnenkammrennen ein Rekordpreisgeld von 590 000 Euro ausgelobt. Es gibt also 26 000 Euro mehr als im Vorjahr zu verdienen. In der alpinen Ski-Abfahrt sowie im Slalom geht es erneut um jeweils 175 000 Euro, im Super-G um 130 000 Euro. Die Klassische Kombination gibt es nicht mehr, die Kombination aus Spezial-Super-G und Kombislalom ist mit 110 000 Euro dotiert. Besonders lukrativ sind Siege in Abfahrt und Slalom: Hier gibt es für die Gewinner 70 000 Euro.

Abfahrt auf der „Streif“ gesichert: Miller Schnellster im Training

Die Weltcup-Abfahrt auf der legendären „Streif“ in Kitzbühel ist endgültig gesichert. Am Donnerstag konnte im österreichischen Ski-Mekka wie erhofft das erste Training gefahren werden. Damit darf das auf Samstag (11.45 Uhr) verlegte Rennen wie geplant gestartet werden.

Allerdings müssen die Organisatoren Abstriche bei der Streckenführung machen: Die Hausberg-Kante und die anschließende Traverse können wegen Schneemangels höchstwahrscheinlich nicht befahren werden. Stattdessen werden die Läufer über den Ganslernhang umgeleitet - eine „Tussi-Route“, wie die Kitzbüheler verächtlich sagen. Diese wurde zuletzt 1998 gefahren. Anstatt wie gewohnt 3312 Meter ist die Strecke dadurch mit 3494 Metern etwas länger.

Am besten mit den nach wie vor schwierigen Bedingungen kam am Donnerstag Altmeister Bode Miller zurecht. Der 36 Jahre alte Amerikaner fuhr in 2:02,93 Minuten überlegene Bestzeit. Auf Platz zwei kam der norwegische Weltmeister Aksel Lund Svindal mit einem Rückstand von 0,96 Sekunden. Dritter wurde der Österreicher Hannes Reichelt, der bereits 2,35 Sekunden langsamer war als Miller.

Stephan Keppler aus Ebing (3,65) war als 15. der Beste eines deutschen Duos. Sepp Ferstl aus Hammer (4,65) belegte Rang 32.

dpa/sid

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