Ex-Rugby-Coach muss 100 Schweine Strafe "zahlen"

Wellington - Im Pazifik-Staat Samoa ticken die Uhren noch ein wenig anders: Jetzt ist der ehemalige Rugby-Coach der Landes mit einer kuriosen Strafe belegt worden: Er muss 100 Schweine "zahlen". Grund: Der Trainer hatte sich bei der WM daneben benommen.

Harte Strafe für den Ex-Trainer Rugby-Nationalmannschaft von Samoa: Wegen schlechten Benehmens bei der Weltmeisterschaft im September und Oktober in Neuseeland wurde Tuala Matthew Vaea von seinem Heimatdorf Leauva'a zur Zahlung von einhundert Schweinen verurteilt. Sein eigener Kapitän hatte den Coach beim Premierminister des Landes angeschwärzt und diesem erklärt, dass Vaea die WM als Urlaub angesehen hätte und die meiste Zeit betrunken gewesen sei.

Um seine Mannschaft im Ausland standesgemäß anführen zu können, war Vaea vor der WM der Rang eines Häuptlings verliehen worden. Mit seinem Verhalten habe er aber massiv gegen die Benimmregeln verstoßen, sagte sein Dorfhäuptling Sala Lose der Zeitung “New Zealand Herald“.

dapd

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