Erster Doping-Fall bei Tour de France

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Alexander Kolobnew (li. mit Cadel Evans bei der Siegerehrung der WM 2009) wurde positiv getestet.

Aurillac - Alle Jahre wieder! Auch in diesem Sommer geht die Tour de France nicht ohne Doping-Fall über die Bühne. Noch ist nicht sicher, ob der Fahrer das Rennen fortsetzen wird.

Die 98. Tour de France hat ihren ersten Dopingfall. Der Russe Alexander Kolobnew ist nach Angaben des Weltverbandes UCI positiv auf die Substanz HCT getestet worden. Das harntreibende Mittel HCT hat maskierende Wirkung und steht auf der Liste der verbotenen Substanzen.

“Die Substanz wurde in einer Wettkampfkontrolle vom 6. Juli gefunden. Kolobnew hat nun das Recht, die Öffnung der B-Probe zu beantragen“, teilte die UCI mit. Aufgrund der Natur der Substanz könne Kolobnew nicht provisorisch gesperrt werden, die UCI sei jedoch optimistisch, dass das Team die notwendigen Schritte unternehmen werde.

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Katjuscha-Profi Kolobnew liegt auf Platz 69 des Gesamtklassements. Zu seinen größten Erfolgen zählen Olympiabronze 2008 sowie WM-Silber 2007 und 2009. Die Bronzemedaille hatte Kolobnew allerdings nur erhalten, weil der ursprüngliche Zweite Davide Rebellin (Italien) positiv auf den Epo-Nachfolger Cera getestet worden war.

dapd

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