Lokalmatador in Wimbledon

Erster Brite seit 74 Jahren im Finale

London - Andy Murray ist als erster Brite seit Bunny Austin 1938 ins Endspiel von Wimbledon eingezogen. Der 25-jährige Schotte gewann gegen gegen Jo-Wilfried Tsonga aus Frankreich.

Der 25-jährige Schotte setzte sich am Freitag mit 6:3, 6:4, 3:6, 7:5 gegen Jo-Wilfried Tsonga aus Frankreich durch und könnte nun erster britischer Champion im All England Club seit Fred Perry 1936 werden.

Dafür müsste die Nummer vier der Tenniswelt am Sonntag Roger Federer besiegen. Der Schweizer bezwang zuvor den Weltranglisten-Ersten und Titelverteidiger Novak Djokovic mit 6:3, 3:6, 6:4, 6:3. Mit seinem siebten Wimbledon-Triumph würde der 30-jährige Federer die Bestmarke von Pete Sampras aus den USA einstellen - und erstmals seit Mai 2010 wieder die Spitze im ATP-Ranking übernehmen.

Murray, Schützling von Ivan Lendl, steht in seinem vierten Grand-Slam-Endspiel. Die vorigen drei hat er verloren: 2011 bei den Australian Open gegen Djokovic sowie bei den US Open 2008 und den Australian Open 2010 jeweils gegen Federer. Im direkten Vergleich mit dem 16-fachen Grand-Slam-Turniersieger führt Murray mit 8:7.

dpa

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