Satan führt Slowakei ins Eishockey-WM-Finale

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Miroslav Satan bejubelt seinen Treffer zum zwischenzeitlichen 1:0 für die Slowaken.

Helsinki - Zehn Jahre nach ihrem ersten und bislang einzigen Titelgewinn ist die Slowakei wieder in ein WM-Finale eingezogen. Der Außenseiter setzte sich im „Bruder-Duell“ überraschend gegen Tschechien durch.

Im Endspiel treffen die Slowaken nach dem 3:1 (1:0, 0:1, 2:0)-Sieg am Sonntag (19.30 Uhr/Sport1) auf Rekordweltmeister Russland, der vier Stunden zuvor Titelverteidiger und Co-Gastgeber Finnland mit 6:2 vom Eis gefegt hatte. Schon beim sensationellen WM-Triumph 2002 war Russland der Finalgegner der Slowaken gewesen.

Altstar Miroslav Satan, einer von insgesamt zwei Weltmeistern von 2002 im aktuellen Kader, war mit einem Doppelpack (16. und 41.) maßgeblich am Finaleinzug beteiligt. Außerdem traf Libor Hudacek (45.) für die Slowakei, die sich bereits jetzt für die enttäuschende Heim-WM vor einem Jahr mit dem Aus in der Zwischenrunde rehabilitiert hat. Den Treffer für die schwachen Tschechen, die im Spiel um WM-Bronze auf Gastgeber Finnland treffen, erzielte Michael Frolik das zwischenzeitliche 1:1 (31.).

SID

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