Eishockey-Bundestrainer: Mit Rotation zum Titel

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Eishockey-Bundestrainer Jakob Kölliker will mit seiner Mannschaft den Titel holen.

München - Die Deutsche Eishockey-Nationalmannschaft bereitet sich auf den 22. Deutschland Cup vor. Der Trainer Jakob Kölliker macht von ungewöhnlichen Methoden Gebrauch, um den Titel zu holen.

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Eishockey-Bundestrainer Jakob Kölliker peilt mit Torhüter-Rotation und ohne festen Kapitän den dritten Gewinn des Deutschland Cups in Serie an. “Wir wollen das Turnier gewinnen“, verkündete der Nachfolger von Uwe Krupp am Dienstag in München. Bei der 22. Auflage des Vier-Nationen-Cups von Freitag bis Sonntag in München trifft die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) auf Köllikers Heimatland Schweiz, die Slowakei und die USA.

Einen festen Kapitän wird es bis zur WM im kommenden Mai in Schweden und Finnland zunächst nicht geben. Stattdessen setzt Kölliker auf ein “Kapitänsteam aus sieben bis acht erfahrenen Spielern, die den inneren Kern bilden“. Vorerst soll bei jeder Nationalmannschaftsmaßnahme ein anderer Spieler das C auf der Brust tragen. Der bisherige Kapitän Michael Wolf (Iserlohn) muss sein Amt also verteidigen.

Auch bei den Torhütern setzt Kölliker zumindest in München auf Rotation. Die drei nominierten Keeper Jochen Reimer (München), Dimitri Pätzold (Hannover) und Danny aus den Birken (Köln) sollen in Abwesenheit von Dennis Endras (Houston) jeweils ein Spiel bestreiten.

Nach den Turniersiegen in den vergangenen beiden Jahren sei es “logisch, dass Druck aufkommt“, sagte Kölliker. “Druck von den Fans, Druck von den Medien, aber auch Druck von uns selbst. Das ist auch gut so, wir müssen einen gewissen Druck spüren, denn wir wollen jedes Spiel gewinnen.“

Der 58-Jährige gibt beim Deutschland Cup sein Debüt an der Bande des DEB. Nur vier Wochen nach dem Turnier stehen am 13. und 14. Dezember die nächsten Länderspiele auf dem Programm. In Essen und Duisburg geht es gegen Rekord-Weltmeister Russland. Dabei sollen aber auf beiden Seiten in erster Linie Perspektivspieler im Hinblick auf Olympia 2014 im russischen Sotschi zum Einsatz kommen.

dpa

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