Eisbären sind deutscher Eishockey-Meister

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Der Mannheimer Marc El-Sayed (r.) und Berliner Frank Hördler im Zweikampf.

Berlin - Die Eisbären Berlin bleiben deutscher Eishockey-Meister.  Im Playoff-Finale haben sie die Adler Mannheim besiegt und so ihren sechsten Titel erlangt.

Dank eines 3:1 (0:1, 1:0, 2:0)-Erfolges im entscheidenden fünften Playoff-Finale gegen die Adler Mannheim feierten die Hauptstädter am Dienstag ihren sechsten Titel. Damit krönten sich die Berliner zum alleinigen Rekordchampion in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) vor Mannheim.

Ronny Arendt (14.) hatte die Adler in Führung gebracht, Barry Tallackson (34.), Darin Olver (45.) und Julian Talbot (51.) mit einem Penalty drehten die Partie für die Gastgeber noch.

Die Eisbären verteidigten damit ihren Titel aus dem Vorjahr. Insgesamt gingen sechs der vergangenen acht Meisterschaften nach Berlin. Mannheim verpasste den siebten Titel der Historie. Seit Einführung der DEL 1994 waren die Adler fünfmal erfolgreich.

Die Berliner hatten sich erst durch ein phänomenales 6:5 nach Verlängerung am Sonntag in das fünfte und entscheidende Match gerettet - 14 Minuten vor Schluss hatte die Mannschaft von Trainer Don Jackson nach 2:5-Rückstand schon wie der Verlierer ausgesehen. Ein Berliner hatte am Dienstag doppelten Grund zum Feiern: Club-Ikone Sven Felski bestritt sein 1000. Erstliga-Match im Eisbären-Trikot.

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