Eis-Bombe: Friesingers WM-Titel war gefährlich

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Anni Friesinger ist jetzt als TV-Expertin tätig

Budapest - Die Bombe platzte mit fast elf Jahren Verspätung: Anni Friesinger-Postma hat ihren ersten WM-Titel im Eisschnelllauf-Mehrkampf auf gefährlichem Terrain gewonnen.

Unter der Eisbahn in Budapest schlummerte 2001 nämlich eine 100-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Das hat Eisbahnchef Daniel Arvai jetzt am Rande der Mehrkampf-Europameisterschaften in der ungarischen Hauptstadt erzählt.

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Demnach waren 2008 bei Modernisierungsarbeiten die Bombe sowie vier Granaten und zwölf Maschinengewehre zum Vorschein gekommen. Explosionsgefahr habe damals allerdings nicht bestanden, so Arvai.

Die Freiluftbahn, auf der am Freitag die Eisschnelllauf-EM begonnen hat, liegt mitten im romatischen Budapester Stadtpark Varosligeti. Aussichtsreichste deutsche Starterin ist die dreifache Europameisterin Claudia Pechstein, die sich 20 Jahre nach ihrem EM-Debüt Hoffnungen auf eine Medaille macht. Die weiteren deutschen Starter Isabell Ost, Bente Kraus (beide Berlin) sowie Moritz Geisreiter (Inzell) und Patrick Beckert (Chemnitz) haben kaum Medaillenchancen.

sid

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