Olympiastützpunkt weist Doping-Verdacht zurück

Frankfurt/Main - Der Olympiastützpunkt Rheinland-Pfalz/Saarland hat in einer Stellungnahme jegliche Dopingvorwürfe zurückgewiesen.

Der Dopingverdacht aufgrund der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen einen ehemals am OSP auf Honorarbasis beschäftigten Dozenten sei „völlig unbegründet“, schrieb Steffen Oberst, Leiter des OSP.

Die lange Liste: Sportstars unter Dopingverdacht

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Der frühere Mitarbeiter der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) habe im „Bereich Ernährungsberatung in ausgewählten Sportarten Vorträge für Bundeskaderathleten und deren Trainer gehalten. Vereinzelt wurden Bundeskaderathleten in Ernährungsfragen auch individuell beraten.“ Jedoch habe der OSP unmittelbar nach dem Bekanntwerden der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen reagiert und „die Zusammenarbeit am 12.06.2012 beendet“. Zudem wurden die Nationale Anti-Dopingagentur (NADA), der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) sowie der Trägerverein des Olympiastützpunktes „umfassend informiert“. Oberst verweist in der Mitteilung darauf, dass „sämtliche Regelungen der Antidopingbestimmungen im Bereich des Olympiastützpunktes eingehalten wurden“.

sid

Rubriklistenbild: © dpa

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