Bundestrainer äußert sich

Deutsches Eishockey-Team mit NHL-Cracks zur WM? Das sagt Marco Sturm

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Bundestrainer Marco Sturm plant für die WM 2018 mit einigen Profis aus den US-Ligen.

Nach dem furiosen Erfolg von Pyeongchang drehen sich die Gedanken von Bundestrainer Sturm bereits um die WM in Dänemark. Dort wird es im DEB-Kader einige gravierende Änderungen geben.

Straubing - Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm hofft auf die NHL-Spieler um Jungstar Leon Draisaitl für die WM im Mai und geht von einem deutlich veränderten Kader im Vergleich zu den Olympischen Winterspielen aus. „Ich hatte schon Kontakt zu einigen Spielern in Nordamerika, und einige haben sich auch bei mir gemeldet und gesagt, dass sie bereit wären. Absagen gab es bisher noch keine“, sagte Sturm am Rande der „Gala des deutschen Eishockeys“ in Straubing der Deutschen Presse-Agentur. „Wir brauchen die NHL-Spieler, wenn wir unser Ziel, unter die ersten Acht zu kommen, erreichen wollen.“

Jährliches Dilemma: NHL-Playoffs parallel zur Eishockey-WM

Parallel zur WM 2018 in Dänemark werden allerdings die NHL-Playoffs ausgetragen. Beim sensationellen Silbermedaillengewinn des deutschen Teams in Pyeongchang hatten NHL-Spieler komplett gefehlt, weil die nordamerikanische Profiliga eine Spielpause während der Spiele in Asien verweigert hatte.

Auch Akteure aus der unterklassigen AHL, wie der letztjährige WM-Shootingstar Frederik Tiffels, stehen auf dem Zettel des Bundestrainers. „Und ich plane in der WM-Vorbereitung auch mit Spielern aus den nordamerikanischen College- und Juniorenligen“, sagte der 39-Jährige.

Nach der sensationellen Silbermedaille in Pyeongchang bleibt das DEB-Team um Trainer Marco Sturm bescheiden im Hinblick auf die anstehende Weltmeisterschaft. Als größte Herausforderung sieht der Coach vor der WM vom 4. bis 20. Mai 2018 die mentale Seite: „Die schwierigste Aufgabe wird sein, dass alle die Silbermedaille abhaken müssen.“

dpa

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