Wegen Olympia-Attentat von 1972

Deutsche fordern Schweigeminute in London

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Die olympische Fahne hängt am 6. September 1972 auf Halbmast während der Trauerfeier im Münchner Olympiastadion .

Berlin - 40 Jahre nach dem Attentat bei den Olympischen Spielen in München haben über dreißig deutsche Olympia-Teilnehmer den IOC-Vize-Präsidenten Thomas Bach um eine Gedenkminute in London gebeten.

Es sei “Zeit für eine große Geste der Olympischen Bewegung“, hieß es in der am Samstag verschickten E-Mail, die auch die zweifache Olympia-Siegerin Annegret Richter unterzeichnete.

“Wir schließen uns deshalb dem international geäußerten Wunsch nach einer Trauerminute bei den diesjährigen Olympischen Sommerspielen in London an und bitten Sie als Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Vize-Präsident des IOC und als olympischer Athlet, sich ebenfalls dafür einzusetzen“, hieß es. Zu den Absendern gehörten unter anderem Liesel Westermann-Krieg, Heidi Schüller, Sylvia Schenk und Ingrid Mickler-Becker.

Abu Daud und das Olympia-Attentat von 1972

Abu Daud und das Olympia-Attentat von  1972

In München hatte eine Gruppe palästinensischer Terroristen israelische Olympia-Teilnehmer entführt und elf von Ihnen getötet. Die Spiele waren daraufhin zwar unterbrochen worden, aber nicht abgebrochen worden.

dpa

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