Ski-WM in Val di Fiemme

Deutsche beim Skiathlon chancenlos

+
Marit Björgen bejubelt ihren Sieg.

Val di Fiemme - Norwegens Skilanglauf-Star Marit Björgen hat bei der nordischen Ski-WM in Val di Fiemme auch den Skiathlon gewonnen.

 Zwei Tage nach ihrem Sieg im Sprint setzte sich die 32-Jährige nach jeweils 7,5 km im klassischen und freien Stil vor ihren Teamkameradinnen Therese Johaug und Heidi Weng durch und holte damit ihren zehnten WM-Titel seit 2003. Dahinter sorgte Kristin Stoermer Steira für einen Vierfach-Triumph der überragenden Norwegerinnen.

Als beste der chancenlosen Deutschen kam Nicole Fessel mit 2:13, 5 Minuten Rückstand auf Björgen als 22. ins Ziel, Kathrin Zeller wurde 25. (+2:33,7), Sandra Ringwald (Schonach-Rohrhardsberg) lag als 51. 5:40,1 Minuten hinter der Siegerin. „Ich bin natürlich nicht zufrieden, hatte mir hier mehr erhofft. Nach der ersten Runde bin ich blau gegangen und habe mich irgendwie ins Ziel gerettet“, sagte Fessel, immerhin WM-Siebte von Olso 2011. Zettel erlebte Ähnliches: „In Runde eins habe ich mitgehalten, dann kam die Blaumeise.“

Die im Sprint gestürzte Polin Justyna Kowalczyk, Weltmeisterin von 2009 in diesem Wettbewerb, musste sich mit Platz fünf begnügen und erlebte eine weitere Enttäuschung.

Björgen, die in diesem Winter wegen Herzrhythmusstörungen mehrere Wochen pausieren musste, liegt in der „ewigen“ WM-Bestenliste der Langläuferinnen nur noch einen Titel hinter der Russin Larissa Lasutina. Die führende Jelena Wälbe (14 Titel), ebenfalls aus Russland, könnte Björgen erst bei der WM 2015 in Falun/Schweden erreichen.

Kommentare