EM-Qualifikation

Deutsche Basketballer bleiben ungeschlagen

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Deutschlands Tim Ohlbrecht (l) und Joakim Kjellborn aus Schweden kämpfen um den Ball.

Ulm - Die deutschen Basketballer bleiben in der Qualifikation zur Europameisterschaft 2013 ungeschlagen. Sie feierten den dritten Sieg im dritten Spiel.

Das Team von Bundestrainer Svetislav Pesic gewann am Freitagabend in Ulm gegen Schweden mit 81:66 (45:28). Beste Werfer in der Auswahl des Deutschen Basketball Bundes waren Heiko Schaffartzik und Robin Benzing mit je 15 Punkten. Zum Abschluss der Vorrunde tritt Deutschland am Montag (17.00 Uhr) in Aserbaidschan an. Die beiden Ersten sowie die vier besten Dritten der sechs Gruppen sicheren sich das Ticket zur EM in Slowenien im kommenden Jahr.

Die deutschen Korbjäger hatten in der Ulmer Arena nur anfangs einige Schwierigkeiten, ihren Rhythmus zu finden. Die Schweden entpuppten sich als bislang stärkster Gegner der DBB-Auswahl. Vor allem NBA-Profi Jonas Jerebko (22 Punkte) von den Detroit Pistons bereitete den Hausherren einige Schwierigkeiten.

Doch Mitte des ersten Viertels hatte das deutsche Team seine Nervosität abgelegt und steckte auch weg, dass der Ulmer Point Guard Per Günther bei seinem Heimspiel früh mit drei Fouls belastet war und deshalb lange Zeit auf der Bank schmoren musste. Der ehemalige Ulmer Robin Benzing und Center Tibor Pleiß sorgten mit jeweils sieben Punkten für eine 14:11-Führung, nachdem Deutschland anfangs 5:11 zurückgelegen hatte. Nach den ersten zehn Minuten hieß es 19:17 für die DBB-Equipe.

Den Grundstein für den dritten Qualifikationssieg legte die deutsche Mannschaft dann im zweiten Viertel. Der frühere Berliner Lucca Staiger drehte angefeuert von seinen Ludwigsburger Teamkollegen auf, mit einem 11:0-Lauf zogen die Gastgeber auf 38:24 davon. Zur Halbzeit stand ein beruhigendes 45:28 auf der Anzeigentafel.

Nach dem Seitenwechsel baute die deutsche Mannschaft die Führung zwischenzeitlich sogar auf 26 Punkte (59:33/66:40) aus, dennoch nahm sich Pesic an der Seitenlinie immer wieder die Zeit, seine Spieler auf kleinere Fehler hinzuweisen. Den Zuschauern gefiel, was sie von der neu formierten Mannschaft zu sehen bekamen.

Zwischenzeitlich schwappte sogar die La-Ola-Welle durch die Halle des Überraschungszweiten der vergangenen Bundesliga-Saison. Auch im Schlussviertel, als die deutschen Riesen die Zügel etwas schleifen ließen, geriet der verdiente Erfolg nicht mehr in Gefahr.

dpa

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