Beeindruckende Zahlen

Dank Olympia: IOC schwimmt im Geld

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IOC-Präsident Jacques Rogge

London - Die Olympischen Spiele bleiben eine wahre Gelddruckmaschine. IOC-Präsident Jacques Rogge hat am Dienstagvormittag beeindruckende Zahlen präsentiert.

IOC-Präsident Jacques Rogge erklärte am Dienstagvormittag zu Beginn der Session des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in London, dass die Finanzen der Organisation „stark und sicher seien“, außerdem hätten sich die Rücklagen seit 2001 mehr als verdreifacht. „Unsere Reserven sind von 105 Millionen Dollar auf 558 Millionen Dollar angewachsen“, sagte er.

Rogge beeindruckte die Mitglieder des IOC mit einem wahren Feuerwerk an Zahlen. Für die Olympischen Spiele 2014 und 2016 habe das IOC an Einnahmen aus dem Verkauf von Fernsehrechten schon 3,6 Milliarden Dollar sicher, insgesamt erwarte er Erlöse von mehr als 4 Milliarden Dollar. Für die Spiele 2018 und 2020 hat das IOC jetzt schon 2,6 Milliarden Dollar eingenommen. Für 2002 und 2004 hatten die gesamten TV-Einnahmen bei 2,2 Milliarden Dollar gelegen. Größter Zahler bleibt NBCUniversal mit seinem Hauptsender NBC. Der Medienkonzern hat für 4,38 Milliarden Dollar die US-Übertragungsrechte bis zu den Spielen 2020 erworben. Aus seinem Top-Sponsorenprogramm wird das IOC von 2013 bis 2016 erstmals mehr als eine Milliarde Dollar einnehmen. Für 2017 bis 2020 sind schon Verträge über 722 Millionen Dollar abgeschlossen. Von 2001 bis 2004 hatten die Sponsoreneinnahmen 663 Millionen Dollar betragen. „Auch wenn unsere finanzielle Situation solide ist - wir müssen realistisch bleiben“, sagte Rogge. Das IOC müsse sicherstellen, dass es seine Politik der Kontrolle der Kosten und der Komplexität der Olympischen Spiele beibehalte und intensiviere.

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