NBA

Dallas und Nowitzki mit Zittersieg in Detroit

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Dirk Nowitzki hat mit den DAllas Mavericks gewonnen.

Detroit - Dirk Nowitzki hat sich mit den Dallas Mavericks in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA zum zweiten Sieg in Folge gezittert.

Nach dem 102:99-Zittersieg der Dallas Mavericks bei den Detroit Pistons schüttelte Superstar Dirk Nowitzki ungläubig den Kopf. Denn beim zweiten Erfolg nacheinander in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA hatten die Texaner am Freitag (Ortszeit) im Schlussviertel zunächst eine 15-Punkte-Führung verspielt. „Den Sieg nehmen wir mit, aber wir müssen viel besser werden. Das war nur Glück“, schimpfte Nowitzki.

Auch der Würzburger konnte nicht vollends überzeugen. Erst als es darauf ankam, war Nowitzki, der insgesamt zwölf Punkte erzielte, zur Stelle und traf kurz vor Schluss gleich zweimal im Palace of Auburn Hills. „Wir haben im letzten Viertel keinen guten Job gemacht“, kritisierte Dallas-Coach Rick Carlisle. „Immerhin sind wir zurück ins Spiel gekommen und haben den Sieg eingefahren. Aber es war viel Glück dabei.“ Topwerfer war O.J. Mayo mit 22 Punkten. Chris Kaman kam auf zehn Punkte und sechs Rebounds.

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Dallas hat 28 Siege bei 33 Niederlagen auf dem Konto, nun stehen drei weitere Auswärtsspiele bei den Minnesota Timberwolves, den Milwaukee Bucks und dem Spitzenteam der San Antonio Spurs auf dem Programm. Nicht nur wegen der schwierigen nächsten Aufgaben bleiben die Playoffs für die Mavs als Elfter in der Western Conference in deutlicher Entfernung. Zumal Tabellennachbar Houston Rockets einen 94:88-Sieg über die Golden State Warriors feierte. Der deutsche Neuzugang Tim Ohlbrecht kam dabei nicht zum Einsatz.

Nicht zu bremsen ist Meister Miami Heat. Die Mannschaft aus Florida baute ihren Vereinsrekord auf mittlerweile 17 Siege in Serie aus. Beim 102:93 über die Philadelphia 76ers kam Superstar LeBron James auf 25 Punkte und zehn Rebounds, Dwyane Wade steuerte 22 Zähler bei. „Wir sind heute besser geworden. Und das ist das Wichtigste“, meinte James. Mit 46 Siegen bei 14 Niederlagen steht Miami als erster Playoff-Starter fest.

dpa/sid

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