Fisher noch der Beste bei Dallas

Mavs verlieren - Nowitzki braucht noch Zeit

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Derek Fisher (r.) unter dem Korb

Los Angeles - Die Dallas Mavericks haben ohne Dirk Nowitzki bereits die zehnte Saisonniederlage kassiert. Das Comeback des verletzten Stars verzögert sich.

Nach drei spielfreien Tagen unterlagen die Texaner am Mittwochabend (Ortszeit) mit 90:112 bei den Los Angeles Clippers. Neuzugang Derek Fisher war bei den Mavericks mit 15 Punkten erfolgreichster Werfer, der deutsche Nationalcenter Chris Kaman steuerte 14 Punkte bei.

Bereits zur Pause lagen die Mavs mit 42:60 deutlich zurück. Die Leistungssteigerung im dritten Quarter, in dem die Gäste auf 68:83 verkürzen konnten, verpuffte schnell wieder. Im Schlussviertel machten die Clippers alles klar. Jamal Crawford war mit 20 Punkten herausragender Akteur bei den Kaliforniern.

Die Mavericks liegen nun in der Western Conference nach dem 18. Spieltag mit nur acht Siegen auf dem elften Platz. Die besten acht Teams qualifizieren sich für die Playoffs.

Dirk Nowitzkis Comeback wird sich verschieben. Zwar trainierte Deutschlands bester Basketballer am Mittwoch erstmals wieder mit den Dallas Mavericks, mit einer Rückkehr in den Spielbetrieb der nordamerikanischen Profiliga NBA ist frühestens Ende Dezember, wahrscheinlich aber erst im neuen Jahr zu rechnen.

„Ich glaube nicht, dass es mit Mitte Dezember etwas wird, um ehrlich zu sein“, sagte der 34-Jährige am Mittwochabend (Ortszeit). „Das war mein Ziel vor zwei Wochen, aber die Schwellung hat mich zu lange zurückgehalten und ich konnte nicht früh genug wieder anfangen.“ Nach seiner Knieoperation im Oktober hatte der Würzburger ursprünglich für Mitte Dezember sein Comeback angepeilt.

Wie sehr die Texaner ihn benötigen, zeigte das 90:112 bei den Los Angeles Clippers. Die Mavs kassierten ihre zehnte Saisonpleite. Auch die erste Trainingseinheit konnte Nowitzkis Stimmung nur leicht verbessern. Mehr als leichtes Joggen und ein bisschen Arbeit mit dem Ball waren nicht drin.

Das Knie sei besser, sagte er, aber die Reha-Phase mache ihm zu schaffen. „Wir haben das Pensum erhöht und es ist nicht schlimmer geworden. Das zeigt zumindest, dass wir in die richtige Richtung gehen“, meinte er. „Leider viel später, als ich gehofft hatte.“

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dpa

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