Hockeytrainer soll bis Rio 2016 bleiben

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Markus Weise.

London - Der Deutsche Hockey-Bund (DHB) und Herren-Coach Markus Weise planen die Fortsetzung ihrer Zusammenarbeit bis zu den Olympischen Spielen 2016.

„Meine Vorstellung ist, dass ich auf jeden Fall bis Rio weitermachen werde“, erklärte der Herren-Bundestrainer am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in London. Weise trat 2006 die Nachfolge des zum Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim gewechselten Bernhard Peters an. 2004 hatte Weise mit den DHB-Damen Gold in Athen gewonnen und diesen Coup vier Jahre später mit den Herren in Peking wiederholt.

Sportdirektor Heino Knuf bestätigte, dass auch der Verband weiter auf den Erfolgscoach bauen will, der mit seinem Team am Donnerstag im Halbfinale gegen Weltmeister Australien seine dritte Final-Teilnahme in Serie bei Olympischen Spielen perfekt machen möchte. „Beide Seiten haben großes Interesse, bis Rio weiterzumachen“, betonte Knuf. Erste Gespräche seien bereits geführt worden.

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„Bei den Herren haben wir eine stabile Entwicklung festgestellt“, begründete der dem DHB-Vorstand angehörende Sportdirektor. Da dies bei den Damen nicht in dem Maße so ist, gilt die Zukunft von Damen-Bundestrainer Michael Behrmann weiterhin als offen. Hier werde die Entscheidung nach einer Olympia-Analyse getroffen, so Knuf.

Die nach dem siebten Olympia-Platz in London aus dem Nationalteam zurückgetretenen Spielerinnen Natascha Keller, Fanny Rinne und Mandy Haase will der DHB standesgemäß verabschieden. „Es wird eine Art Abschiedsspiel geben“, betonte DHB-Präsident Stephan Abel in der Riverbank-Arena. Ort und Zeitpunkt stehen noch nicht fest.

dpa

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