Twitter-Post des Italieners

Brose Bamberg und Trainer Trinchieri gehen getrennte Wege

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Brose Bamberg und Andrea Trinchieri haben sich getrennt.

Der schwächelnde deutsche Basketballmeister Brose Bamberg und Trainer Andrea Trinchieri trennen sich. Nun muss die Nachfolge geklärt werden.

Bamberg - Der deutsche Basketballmeister Brose Bamberg und Erfolgstrainer Andrea Trinchieri gehen getrennte Wege. Das bestätigte der italienische Coach am Montag auf Twitter: „Es war eine gute Zeit, Dankbarkeit geht an alle, die das möglich gemacht haben, viel Glück!!“ Vom Tabellenzehnten gab es zunächst keine Reaktion. Der deutsche Serienmeister droht, die Playoffs zu verpassen. Aus den vergangenen 15 Spielen fuhr Bamberg nur drei Siege ein, Trinchieri war allerdings lange nicht dabei.

Trinchieri war vor der Saison 2014/15 zu Brose Bamberg gewechselt und dort Nachfolger von Chris Fleming geworden. Der 49-Jährige führte die Franken in drei Jahren zu drei Meistertiteln. Doch in dieser Saison läuft es nicht bei den Bambergern. Trinchieri fehlte wochenlang wegen einer Schulteroperation. Für Trinchieri stand dessen griechischer Assistenztrainer Ilias Kantzouris an der Seitenlinie stehen.

Im Sommer hatte Trinchieri seinen Vertrag noch bis 2019 verlängert. Der ursprüngliche Vertrag wäre nach dieser Saison ausgelaufen. Trinchieri begann seine Trainerlaufbahn 1998 als Assistant Coach bei Olimpia Milano und übernahm 2004 mit Vanoli Basket Cremona zum ersten Mal ein Team als Chefcoach. Nach einem Jahr beim russischen Team Unics Kasan wechselte der ehemalige griechische Nationaltrainer nach Oberfranken.

Der deutsche Meister steckt mitten in einer Krise. Seit 2010 gewannen die Bamberger sieben von acht möglichen Meistertiteln. Dass nach dem Abgang vieler Leistungsträger im vergangegen Sommer beim Neuaufbau eine schwierige Saison anstehen würde, war den Verantwortlichen bewusst. Dass die große Ära aber mit einem krachenden Aus vor den Playoffs enden könnte, hatten sie nicht befürchtet.

dpa

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