Steffen: "Ich bin nicht mehr so jung und knackig"

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Britta Steffen.

London - Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen geht mit Ungewissheit und ohne überbordende Erwartungen in die Schwimmwettkämpfe der Sommerspiele von London (27. Juli bis 12. August).

 „Ich würde zu gerne meine Titel verteidigen, aber ich bin mir im Klaren darüber, dass ich nicht mehr so jung und knackig bin wie vor vier Jahren“, sagte die 28-Jährige im Interview mit dem kicker: „Ich weiß nicht, ob ich meine Leistungen von damals noch mal abrufen kann.“ Allerdings bezeichnete Steffen ihre Leistungen im Trainingslager auf Teneriffa als zufriedenstellend. „Große Schwächen habe ich nicht entdeckt. Ich muss jetzt die Ruhe bewahren. Es kann noch mal richtig, richtig gut werden“, sagte sie.

Auf den Fall des Misserfolgs ist die Dreifach-Europameisterin vorbereitet: „Wenn es nicht klappt, geht die Welt auch nicht unter.“ Entscheidende Bedeutung misst Steffen, in Peking Olympiasiegerin über 50 m und 100 m Freistil, der ersten Staffel zu. „Im Fußball sagt man ja bei einem Turnier: Das erste Spiel ist das Wichtigste. Im Schwimmen ist das auch so“, sagte Steffen. „Ich schwimme die Freistil-Staffel an, deshalb weiß ich dann sofort, was ich kann. Das kann brenzlig werden, wenn es nicht so toll läuft.“

sid

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