Bradl auf dem Podest, aber Vorsprung schmilzt

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Stefan Bradl führt die WM-Wertung immer noch an

Brünn/Köln - Motorrad-Pilot Stefan Bradl büßt im Kampf um seinen ersten Weltmeistertitel erneut Vorsprung ein, hat bei dem "aufregenden Rennen" in Tschechien aber trotzdem Spaß.

 Im ersten Rennen nach der vierwöchigen Sommerpause wurde der WM-Spitzenreiter beim Großen Preis von Tschechien in der Moto2-Klasse hinter dem Italiener Andrea Iannone und seinem ärgsten Verfolger Marc Marquez aus Spanien Dritter.

„Es war ein aufregendes Rennen, ich hatte viel Spaß“, sagte Bradl. Der 21-Jährige freute sich aber auch über die wertvollen Punkte. „Ein Podiumsplatz ist immer gut. Es war ein gutes Rennen, wir sind konkurrenzfähig.“

Nach dem Podiumsplatz beim zehnten Saisonrennen in Brünn, wo Bradl vor drei Jahren den ersten Grand-Prix-Sieg seiner Karriere geholt hatte, liegt der Zahlinger mit 183 Punkten aber weiterhin deutlich vor Marquez (140). Der 18-Jährige musste sich nach zuletzt drei Siegen in Folge zum ersten Mal geschlagen geben.

Marquez war von der Pole Position ins Rennen gegangen, Bradl zog aber schon beim Start voerbei. Kalex-Pilot Bradl setzte sich an der Spitze etwas ab, die Verfolger ließen sich aber nicht entscheidend abschütteln.

Die Konkurrenten kamen Bradl im weiteren Rennverlauf immer näher, in der zwölften Runde ging Andrea Iannone vorbei. Doch Titelfavorit Bradl ließ nicht locker, wehrte die Angriffe von hinten erfolgreich ab und kassierte fünf Runden vor Schluss Iannone wieder ein. Auf eine weitere Attacke hatte Bradl dann aber keine Antwort mehr, der Kalex-Pilot musste Iannone sowie Marquez passieren lassen.

Der zweite deutsche Moto2-Pilot Max Neukirchner (Stolberg/MZ) kam nicht ins Ziel.

sid

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