Klitschko: Doch kein Rückkampf gegen Haye

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Klitschko-Manager Bernd Bönte (l.) mit seinem Schützling Wladimir.

Hamburg - Klitschko-Manager Bernd Bönte hat Spekulationen um einen erneuten Kampf eines seiner Schützlinge gegen den Briten David Haye eine Absage erteilt, lässt aber ein Hintertürchen offen.

“Aktuell ist das kein Thema“, erklärte Bönte am Dienstag in Hamburg. Nach dem klaren Punktsieg von IBF- und WBO-Schwergewichts-Weltmeister Wladimir Klitschko am Samstag in Hamburg beim Vereinigungskampf gegen WBA-Titelträger Haye hat der Brite ein Rematch gefordert.

Wladimir Klitschko glaubt nicht einmal, dass es Haye mit seiner Forderung ernst meint: “Er will den Rückkampf nicht, er sagt das nur, um sich gut darzustellen“, sagte der 35-Jährige. “Ich vertraue dem Typen nicht. Er lügt unglaublich viel.“

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Bönte sieht darüber hinaus kein gesteigertes Medieninteresse an einem weiteren Fight mit Haye: “Man müsste auch erst einmal abwarten, wie der britische TV-Sender Sky das sieht. Inzwischen wird Haye von den britischen Medien nach seinem Auftritt stark kritisiert.“

Ein erneuter Kampf gegen Wladimir Klitschko sei völlig ausgeschlossen: “Wenn überhaupt, dann würde Witali antreten.“ Der 39 Jahre alte Witali Klitschko hatte erklärt, dass er gerne Haye für seine beleidigenden Sprüche vor dem Kampf bestrafen und ausknocken würde. Das sei aber nur ein theoretischer Wunsch gewesen.

Klitschko muss am 10. September in Breslau seinen WBC-Titel gegen den Polen Tomasz Adamek verteidigen. “Adamek ist technisch besser als Haye, er ist ein sehr starker Gegner“, sagte Witali, “ich muss mich voll auf diesen Kampf konzentrieren.“

dapd

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