Biathlon-WM: 25.000 Fans zum Auftakt

+
Für Magdalena Neuner ist nach der WM in Ruhpolding Schluss. Die erfolgreichste deutsche Biathletin beendet nach 2012 ihre Karriere.

Ruhpolding - Zum Auftakt der Biathlon-WM rechnen die Veranstalter in Ruhpolding am Donnerstag mit etwa 25. 000 Zuschauern. Veranstalter Pichler spricht von "fast perfekten" Bedingungen.

Allerdings sind für die Mixedstaffel (15.30 Uhr/ZDF und Eurosport) noch nicht alle Tickets verkauft. „Das ist ein guter Test für uns“, sagte Claus Pichler, der Präsident des Organisationskommitees: „Das Biathlonfieber hat die Region erfasst, es wird immer sehr voll sein.“ Für die Wettbewerbe am Wochenende sind hingegen keine Tickets mehr zu bekommen. Wenn Magdalena Neuner und Co. am Samstag im Sprint und am Sonntag in der Verfolgung um die ersten Einzelmedaillen kämpfen, werden 30.000 Zuschauer im Stadion und an den Strecken stehen. „Damit sind wir sehr zufrieden“, sagte Pichler, der zugleich Bürgermeister von Ruhpolding ist.

So schön und so erfolgreich: Magdalena Neuner

So schön und so erfolgreich: Magdalena Neuner

Die frühlingshaften Temperaturen von aktuell knapp zehn Grad bereiten den Veranstaltern keine großen Probleme, alle Rennen sollen wie geplant stattfinden. „Die Bedingungen sind fast perfekt“, sagte Pichler. Außerdem soll es spätestens am Wochenende wieder kälter werden. „Ich mache mir überhaupt keine Gedanken, das ist hier der kälteste Fleck des Tales. Es ist so kalt, dass sich die Schneeverhältnisse für die Wettkämpfe regeln lassen“, betonte der OK-Chef: „Wir mussten zwischenzeitlich sogar Schnee wegfahren lassen.“

Der Weltverband IBU hat derweil die späte Austragung des Saisonhöhepunkts im März verteidigt. „Für uns ist das so eine clevere Lösung, weil die WM spät in der Saison stattfinden kann und es so noch eine gute sportliche Dramatik gibt“, sagte IBU-Mediendirektor Peer Lange. In Absprache zwischen Verband und dem lokalen Organisationskommitee habe man sich auf den Termin geeinigt, erklärte Lange. Grund dafür seien unter anderem die vielen verfügbaren Hotel- und Pensionszimmer gewesen, um alle Teilnehmer und Gäste unterbringen zu können.

SID

Kommentare