Biathlon: Florian Graf Siebter bei Bergman-Sieg

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„Ich bin richtig zufrieden. Mein Ziel ist es, dauerhaft im Weltcup dabei zu sein und vielleicht auch bei der WM in Ruhpolding“, sagte Graf nach den Rennen.

Hochfilzen - Biathlet Florian Graf hat mit Rang sieben im Sprint von Hochfilzen die beste Weltcup-Platzierung seiner Karriere gefeiert. Was er selbst zu seinem sensationellen Erfolg sagt:

Der 23-Jährige aus Eppenschlag blieb in Österreich fehlerfrei über die 10 km und lief überraschend in die Top 10. Wie schon bei seinem Heimsieg in Östersund war Carl Johan Bergman das Maß aller Dinge. Der fehlerfreie Schwede gewann in 24:41,9 Minuten vor Andrej Makowejew (Russland/9,2 Sekunden zurück) sowie dem Schweizer Benjamin Weger (19,6) und geht damit auch beim Verfolgungsrennen über 12,5 km am Samstag (11.00 Uhr/ARD und Eurosport) als Erster in die Loipe.

„Ich bin richtig zufrieden. Mein Ziel ist es, dauerhaft im Weltcup dabei zu sein und vielleicht auch bei der WM in Ruhpolding“, sagte Graf: „Die Null im Liegendschießen habe ich für die Psyche gebraucht, weil ich wusste, dass ich im Stehendanschlag null Fehler schießen kann.“

Nach seinem sechsten Platz von Östersund patzte Andreas Birnbacher (Schleching/2 Fehler) beim ersten Schießen, schob sich aber mit der viertbesten Laufleistung aller Starter auf Rang elf. „Ich hatte heute einen guten Ski“, sagte Birnbacher.

Sprint-Weltmeister Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld/1) als 18. und der Turiner Dreifach-Olympiasieger Michael Greis (Nesselwang/1) als 20. kamen ebenso unter die besten 30 wie Michael Rösch (Altenberg/1), der bei seinem Comeback als 27. vor Simon Schempp (Uhingen/1) landete, der 32. wurde.

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„Das war eine Steigerung im Vergleich zu Östersund, aber es muss noch weiter nach oben gehen“, sagte Peiffer, während sich Greis „läuferisch nicht in der Spitze“ sah. Rösch ärgerte sich über seinen Schießfehler, ihm ging es „auf der letzten Runde richtig schlecht“. Herren-Bundestrainer Mark Kirchner war mit dem Gesamtergebnis zufrieden, „auch wenn der Ausreißer nach oben noch fehlt“

SID

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