Platz 21 - besser ging es nicht

Biathlon: DSV-Athleten im Sprint ohne Chance

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Arnd Peiffer musste drei Strafrunden drehen und sich am Ende mit Position 25 begnügen.

Kontiolahti - Die deutschen Biathleten haben beim Weltcup in Finnland am Schießstand gepatzt. Am Ende des Rennens stand ein schwaches Mannschaftsergebnis - mit Simon Schempp als Bestem auf Platz 21.

Die deutschen Biathleten haben beim Weltcup in Kontiolahti ihre starke Teamleistung vom Donnerstag nicht wiederholt. Beim zweiten Sprintrennen über 10 Kilometer leistete sich das Quintett am Samstag insgesamt elf Schießfehler und konnte damit nicht in den Kampf um die Podestplätze eingreifen. Simon Schempp (Uhingen) schaffte es als bester DSV-Athlet mit zwei Schießfehlern auf den 21. Platz und nimmt das Verfolgungsrennen am Sonntag mit einem Rückstand von 1:12,1 Minuten in Angriff. Nach Rang drei vor zwei Tagen musste Arnd Peiffer diesmal drei Strafrunden drehen und sich am Ende mit Position 25 begnügen.

Der 26-Jährige hatte einen Rückstand von 1:22,8 Minuten auf den erneut siegreichen und fehlerfrei gebliebenen Norweger Johannes Thingnes Bö. Zweiter wurde der Russe Alexander Loginow (+ 18,5 Sekunden) vor dem Amerikaner Lowell Bailey (+ 19,4). Auch sie trafen alle zehn Schuss. Der Weltcup-Gesamtführende Martin Fourcade sicherte sich derweil durch Platz elf vorzeitig die Kleine Kristallkugel in der Sprintwertung. Peiffer hatte ohnehin nur noch eine theoretische Chance gehabt.

Arnd Pfeiffer: "Es war schwierig, heute hat nichts zusammengepasst"

"Es war schwierig, heute hat nichts zusammengepasst. Das ist natürlich ärgerlich, weil der Verfolger an diesem Ergebnis dranhängt", sagte Peiffer nach dem Rennen der ARD.

Bester Deutscher war Simon Schempp, der nach zwei Fehlern 21. wurde (+ 1:12,1). Direkt dahinter folgte Benedikt Doll (2/+ 1:13,1). Florian Graf kam als 36. (1/+ 1:37,6) ins Ziel und Erik Lesser als 48. (3/+ 2:04,8). Damit verpassten die Deutschen eine gute Ausgangsposition für die Verfolgung am Sonntag.

Nach dem Kurzrennen der Frauen (14.45 Uhr) schließen die Verfolger am Sonntag (ab 10.45 Uhr) den Weltcup im Südosten Finnlands ab. In der kommenden Woche stehen am legendären Holmenkollen in Oslo dann die letzten Wettkämpfe der langen Olympiasaison auf dem Programm.

dpa/SID

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