Bewegung im Tarif-Streit

NHL-Verhandlungen wieder aufgenommen

New York - Nach der Absage des geplanten Winter-Classic zwischen Detroit und Toronto ist in den Tarifstreit der nordamerikanischen Profi-Eishockey-Liga NHL wieder etwas Bewegung gekommen.

 Am Samstag kehrten Liga-Vertreter Bill Daly und Steve Fehr, Sonderberater der Spielergewerkschaft, erstmals seit mehr als zwei Wochen wieder an den Verhandlungstisch zurück. Über mögliche Ergebnisse des Austausches wurde nichts bekannt. Seit dem 15. September verhandeln beide Parteien über einen neuen Arbeitsvertrag. Den Lockout nutzten viele NHL-Spieler zu Abstechern nach Europa.

Bei dem Tarifstreit zwischen den Spielern und den Clubeignern geht es um die Verteilung der jährlichen Gesamteinnahmen von 3,3 Milliarden Dollar. Durch die Streichung der Spiele bis zum 30. November wird der komplette Ausfall der Saison, die eigentlich am 11. Oktober beginnen sollte, immer wahrscheinlicher. Bereits die Spielzeit 2004/05 war wegen eines Arbeitskampfes nach monatelangen ergebnislosen Verhandlungen abgesagt worden.

Das Open-Air-Spektakel Winter Classic sollte diesmal zwischen den Detroit Red Wings und den Toronto Maple Leafs vor mehr als 100 000 Zuschauern im Football-Stadion der Universität von Michigan stattfinden. In den vergangenen Jahren hatten sich die seit 2008 in Football- und Baseball-Arenen am Neujahrstag gespielten Partien zu einem Highlight der NHL-Saison entwickelt.

dpa

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