Weltcup in Oberhof

Benecken/Eggert siegen auf ihrer Heimbahn

+
Toni Eggert und Sascha Benecken siegen auf ihrer Heimbahn in Oberhof

Oberhof - Die Siegesserie der deutschen Doppelsitzer-Rodler im Weltcup des Olympia-Winters hält an. Toni Eggert und Sascha Benecken siegen auf ihrer Heimbahn.

Beim drittletzten Saisonrennen in Oberhof rasten Toni Eggert/Sascha Benecken aus Ilsenburg und Suhl auf ihrer bestens präparierten Heimbahn zum zweiten Sieg der Saison. Mit Bahnrekord im ersten Lauf und Bestzeit im zweiten Durchgang verwiesen sie die Weltcup-Führenden Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) mit 0,379 Sekunden Vorsprung auf Platz zwei. Dritte wurden die Russen Wladislaw Yuschakow/Vladimir Machnutin, die nach dem ersten Lauf noch auf dem zweiten Rang gelegen hatten.

In der Weltcup-Wertung führen Wendl/Arlt jetzt mit 670 Punkten vor Eggert/Benecken (545). Bei noch zwei ausstehenden Rennen in Altenberg am kommenden Wochenende und der Europameisterschaft eine Woche später im lettischen Sigulda können nur noch die beiden deutschen Spitzendoppel die Kristallkugel gewinnen.

„Siege auf der Heimbahn sind immer etwas Besonderes“, sagte Toni Eggert. Hintermann Benecken ergänzte: „Das Heimrennen ist aber auch immer das anstrengendste der Saison.“ Wendl/Arlt hatten schon im ersten Lauf ihre Siegchance eingebüßt. „Der zweite Lauf war Ergebnis-Korrektur. Auf ihrer Heimbahn sind Eggert/Benecken aber immer eine Klasse für sich“, bemerkte Tobias Wendl.

Hüfner beendet Siegesserie von Geisenberger

Rodel-Olympiasiegerin Tatjana Hüfner (Friedrichroda) hat die Siegesserie ihrer Rivalin Natalie Geisenberger (Miesbach) beendet. Die 30-Jährige setzte sich beim Heim-Weltcup in Oberhof gegen die Weltmeisterin mit hauchdünnem Vorsprung von 0,016 Sekunden durch und feierte ihren ersten Saisonsieg im Olympiawinter.

Die sechs Saisonrennen zuvor hatte Geisenberger alle für sich entschieden. Die Titelverteidigung in der Gesamtwertung des Viessmann Weltcups ist der Olympia-Dritten aber praktisch nicht mehr zu nehmen. Da Bundestrainer Norbert Loch angekündigt hatte, die für Olympia nominierten Athleten höchstwahrscheinlich nicht beim Weltcupfinale im lettischen Sigulda starten zu lassen, kann die führende Geisenberger (685 Punkte) von der Zweiten Hüfner (491) nicht mehr eingeholt werden.

Dajana Eitberger (Altenberg) und Anke Wischnewski (Obweiesenthal) machten auf den Plätzen drei und vier den fast schon erwarteten Vierfach-Triumph der deutschen Rodel-Asse auf der höchst selektiven Bahn im Thüringer Wald perfekt.

dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare