Becker erwartet langen Tennis-Dreikampf

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Boris Becker gewann im Alter von 17 Jahren das Turnier in Wimbledon.

Berlin - Roger Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic werden noch jahrelang die Tennis-Welt dominieren - das glaubt zumindest Boris Becker. Auch bei Olympia sieht er das Spitzentrio in der Favoritenrolle.

100 Tage vor der Eröffnung der Olympischen Spiele in London kann der dreimalige Wimbledon-Sieger Boris Becker den Kampf um die Goldmedaille in seinem „Wohnzimmer“ kaum noch erwarten. „Es wäre einmalig, wenn ein Spieler das Grand-Slam-Turnier in Wimbledon gewinnen würde und drei Wochen später auch noch die olympische Goldmedaille an gleicher Stelle“, sagte Becker: „Das wird es in der Geschichte des Tennissports nie wieder geben. Insofern ist das eine Motivation für alle Spieler, dort ihr Bestes zu geben.“

Am ehesten traut der sechsmalige Grand-Slam-Gewinner einem Vertreter aus dem Spitzentrio Novak Djokovic, Rafael Nadal und Roger Federer den Doppelschlag zu. Federer sei mit seinen 31 Jahren „noch lange nicht am Ende. Er ist körperlich gesund und geistig frisch.“

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Gemeinsam mit Nadal und Djokovic würden sich die Top drei der Weltrangliste „noch über die nächsten Jahre um den Platz an der Spitze streiten“. Und das freut Becker: „Das sind alles feine Vorbilder und tolle Sportsleute. Sie spielen tolles Tennis und haben auch neben dem Platz etwas zu sagen. Das tut unserem Sport sehr gut.“

Die Olympia-Atmosphäre sei in Beckers Wahlheimat schon jetzt spürbar. „Sie zählen jeden Tag, die Stunden, die Euphorie ist da“, sagte der 44-Jährige, der das olympische Turnier als Experte des englischen Fernsehens kommentieren wird: „Die ganze Stadt und das ganze Land sind gespannt auf die Eröffnung.“

sid

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