Bayern-Baskets wollten Schweini ausleihen

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Bastian Schweinsteiger

München - Fußball-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger sollte vor gut einem Jahr für die Basketballer von Bayern München auflaufen.

Diese Idee enthüllt Dirk Bauermann in seinem neuen Buch „Mission Erfolg“. Der frühere Bundestrainer und jetzige Coach der Bayern wollte sich Schweinsteiger von der Fußball-Abteilung ausleihen und in der ProA einsetzen, als der Aufstieg in die Bundesliga vorzeitig feststand. Aus leicht nachvollziehbaren Gründen wurde der mit dem Ausstatter des Klubs ausgearbeitete Plan aber nicht in die Tat umgesetzt.

„Dass Schweinsteiger letztlich doch nicht für uns auflief, war eine Entscheidung des gesunden Menschenverstandes. Nicht auszudenken, wenn er umgeknickt wäre oder sich sonst wie verletzt hätte. Es gab einfach zu viele unkalkulierbare Risiken“, zitiert die Bild-Zeitung Bauermann aus dessen Buch. Der Erfolgstrainer findet es trotzdem schade, dass nichts daraus wurde. „Ich hätte Bastian schon gerne im Basketballtrikot gesehen.“

Schweinsteiger ist begeisterter Basketballfan und sitzt regelmäßig als Zuschauer bei den Heimspielen der Bayern in der ersten Reihe. Seine Tore bejubelt der 27-Jährige mit einem nachgestellten Sprungwurf. Außerdem ist Schweinsteiger Ehrenmitglied der „Bigreds“, Fanklub der Bayern-Basketballer.

sid

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