Bauermann schlägt einfache Quotenregel vor

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Dirk Bauermann.

München - Der frühere Basketball-Bundestrainer Dirk Bauermann hat in der Diskussion um Quoten für deutsche Spieler im Ligabetrieb ein ganz einfaches Modell vorgeschlagen.

„Wie wäre es mit der 1-2-3-Lösung? In der ersten Liga muss jederzeit ein Deutscher auf dem Feld stehen, in der zweiten zwei, in der dritten drei“, sagte der Coach von Bundesligist Bayern München bei Zeit online.

Derzeit sind die Klubs in der höchsten Spielklasse nicht dazu verpflichtet, Profis mit deutschen Pass aufzubieten. Allerdings gibt es klare Vorgaben für den Spielberichtsbogen. Derzeit müssen fünf der maximal zwölf einsetzbaren Spieler Deutsche sein, ab der kommenden Saison erhöht sich die Zahl auf sechs.

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Die Einsatzzeiten steigern sich durch die Maßnahme, Bauermann ist das mit Blick auf die Entwicklungsmöglichkeiten deutscher Spieler aber nicht genug. Der Vorschlag des 54-Jährigen geht einen Schritt weiter und orientiert sich am Ausland. „Spanien und Griechenland haben harte Quoten, in Russland müssen immer mindestens zwei Russen auf dem Feld stehen. Ich finde strenge Regeln gut“, sagte Bauermann.

Bei der Umstellung sei Geduld gefragt. „Man muss den Vereinen Zeit zur Anpassung geben. Ausländer werden immer wichtig für eine Liga sein, sie erhöhen Qualität und Attraktivität“, erklärte Bauermann. Bei seinem Klub sei die Herangehensweise aber eine andere. „Wir haben uns entschieden, möglichst viele deutsche Nationalspieler einzusetzen. Das ist das Leitbild Bayern Münchens, da orientieren wir uns am Fußball.“

sid

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