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Schröder besiegt Nowitzki im zweiten Saisonduell

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Kent Bazemore (r) und Dennis Schröder (l) von den Atlanta Hawks verteidigen gegen Dirk Nowitzki, der nur auf vier Zähler kam.

Atlanta - Zweites Aufeinandertreffen mit Dirk Nowitzki, zweiter Sieg für Dennis Schröder. Der Braunschweiger spielt im deutschen NBA-Duell groß auf und bekommt reichlich Lob. Auch von seinem prominenten Kontrahenten.

Draußen tobt ein Wintersturm, drinnen wirbelt Dennis Schröder: Der deutsche Basketball-Nationalspieler hat am Mittwoch (Ortszeit) auch das zweite Saisonduell in der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA gegen Dirk Nowitzki für sich entschieden. Mit 17 Punkten war der Braunschweiger beim 104:87-Heimsieg seiner Atlanta Hawks gegen die Dallas Mavericks bester Werfer seines Teams. „Ich habe immer eine besondere Motivation gegen Dirk. Da willste einfach gut spielen“, sagte Schröder lässig im Ledersessel vor seinem Spind sitzend.

40 Meter weiter verteilte ein frisch geduschter Nowitzki in der Mavericks-Kabine reichlich Lob an den Landsmann. „Er hat wieder super gespielt von der Bank aus, hat das Tempo verändert. Dennis war der Schlüssel dafür, dass sie gewonnen haben“, betonte der Würzburger. Kurz vor Spielbeginn hatten sich beide noch in der Parkettmitte freudig umarmt und einen kurzen Small Talk gehalten.

Während Schröder dann aufdrehte und in 21 Minuten sieben seiner 15 Würfe traf, davon drei Dreier, erlebte Nowitzki einen ganz schwachen Abend. Zwei Treffer, nur vier Punkte waren ein Saison-Negativ-Wert. Allerdings war es für den 36-Jährigen auch das fünfte Spiel binnen sieben Tagen.

„Ich fühle mich gut und denke, es war einen Versuch wert“, wollte er die hohe Belastung nicht als Ausrede gelten lassen. Um in Atlanta gewinnen zu können, so Nowitzki, hätte Dallas besser von den Außenpositionen werfen müssen, vor allem in der zweiten Halbzeit.

Er war nach dem 99:92-Heimsieg gegen die Toronto Raptors tags zuvor erst in der Nacht mit seinem Team in Atlanta angekommen. Allerdings blieb lange offen, ob die Partie überhaupt stattfindet. Wegen des Winterwetters waren bereits Schulen und viele Geschäfte geschlossen geblieben. Viereinhalb Stunden vor Spielbeginn setzte Eisregen ein.

Der Gouverneur von Georgia, Nathan Deal, rief für den gesamten Bundesstaat den Notstand aus und mahnte zusammen mit Atlantas Bürgermeister, Kasim Reed, vom Nachmittag an die Straßen zu meiden.

Zwar gaben die Hawks eine Zuschauerzahl von 16126 an, dennoch wirkte die Arena weitaus leerer. Diejenigen, die dennoch kamen, sahen im ersten Viertel einen Blitzstart der Gäste und eine fünfminütige Spielunterbrechung aufgrund eines Lecks in der Hallendecke.

Dallas ist nun Fünfter im Westen, Atlanta mit 45 Siegen der unangefochtene Primus im Osten. Zeit zum Genießen blieb den Spielern jedoch nicht. Sie machten sich aufgrund des Wetter-Chaos schnell auf den Heimweg.

dpa

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