"A*loch-Affäre": Woods zeigt sich versöhnlich

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Versöhnlich: Tiger Woods.

Melbourne - Golf-Superstar Tiger Woods und sein ehemaliger Caddie Steve Williams haben nach der „A*loch-Affäre“ den ersten Schritt in Richtung Versöhnung gemacht.

Woods und Williams, der seinen früheren Arbeitgeber in der vergangenen Woche beim Turnier in Shanghai als „schwarzes A*loch“ bezeichnet hatte, gaben sich am Donnerstag zum Auftakt des Presidents Cup in Melbourne am ersten Abschlag die Hand. Williams hatte sich ein paar Tage später bereits für seine rassistische Entgleisung entschuldigt. Woods traf in dem Teamwettbewerb gemeinsam mit seinem US-Partner Steve Stricker auf Williams' neuen Chef Adam Scott (Australien) und K.J. Choi (Südkorea).

„Ja, ich habe ihm die Hand gegeben, das Leben geht weiter“, sagte Tiger Woods, „Steve und ich haben einige großartige Dinge miteinander erlebt, daran erinnere ich mich. Möglicherweise sieht er die Dinge ein bisschen anders, aber ich bin glücklich über die Zeit, die wir miteinander hatten.“

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Glücklich über den Ausgang seines ersten Auftritts in Melbourne, wo er im November 2009 beim Australian Masters seinen bislang letzten Turniersieg gefeiert hatte, konnte Woods aber nicht sein. Der 35-Jährige und sein Partner Steve Stricker mussten sich in dem Lochwettspiel Scott und Choi mit 7 und 6 geschlagen geben, lagen damit bereits vor den letzten sechs Löchern uneinholbar mit sieben Lochverlusten in Rückstand.

Woods hatte von US-Teamkapitän Fred Couples eine von zwei Wildcards erhalten, obwohl er in diesem Jahr nur selten überzeugen konnte. In der Weltrangliste ist der ehemalige Branchenführer inzwischen auf Position 58 abgerutscht. Am Freitag wird Woods erneut auf den Platz gehen. Gemeinsam mit Dustin Johnson spielt er gegen die australische Paarung Aaron Baddeley und Jason Day.

Woods hat seit 1998 an allen Auflagen des President's Cups teilgenommen, in dem die US-Golfer gegen eine Auswahl nichteuropäischer Spieler antreten. Zehn der insgesamt zwölf Mitglieder jeder Mannschaft hatten sich über ihre in den letzten beiden Jahren erspielten Punkte qualifiziert, zwei Teilnehmer waren von den Kapitänen Fred Couples (USA) und Greg Norman (Australien) ausgewählt worden. Die letzte Auflage 2009 in San Francisco hatten die USA mit 19,5 zu 14,5 für sich entschieden.

sid

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