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Heino kehrt Schlager den Rücken - und will zurück zu klassischen Wurzeln

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Heino singt
Heinos wahre Leidenschaft gehört der klassischen Musik. © IMAGO / HOFER

Schlagerstar Heino kehrt zu seinen klassischen Wurzeln zurück. Mit der Tournee „Heino goes Klassik” will der 82-Jährige ab September durch 19 deutsche Städte reisen.

Nürnberg - Volksmusiker Heino kehrt im Alter von 82-Jahren zu seinen klassischen Wurzeln zurück. Mit der Tournee „Heino goes Klassik” will der Schlagerstar ab September durch 19 deutsche Städte reisen. 

Geplant seien Stücke der Komponisten Mozart, Beethoven, oder Tschaikowski - sowie ein Ausflug in die Rockmusik mit klassischem Anstrich. Natürlich dürfen auch Heinos beliebteste Schlager und Volkslieder nicht fehlen,  sagte der Manager des Sängers, Helmut Werner. Mit der Tournee wolle er an seine Gesangsausbildung als junger Musiker in den 1960er Jahren anknüpfen, erklärte Heino am Montag vor Journalisten in Nürnberg.

Die Tournee findet zusammen mit dem Organisten Franz Lambert und dem Geiger Yury Revich statt, startet am 27. September im Leipziger Gewandhaus und endet am 13. Dezember - Heinos 83. Geburtstag - auf Einladung von Dieter Hallervorden im Berliner Schlosspark Theater.

„Im Grunde genommen wollte ich immer Klassik singen”

Viele Fans fragen sich, warum Heino erst jetzt seinem Traum folgt, zurück zu seinen klassischen Wurzeln zu kehren. Schließlich kann der Musiker auf eine lange und erfolgreiche Karriere in der Schlager- und Volksmusik zurückschauen. „Ich bin abgekommen von der Klassik, weil ich entdeckt worden bin“, verriet Heino dazu. Zu dem Zeitpunkt als Heino entdeckt wurde, sei seine Gesangsausbildung noch nicht so weit gewesen, dass er sich Klassik vor großem Publikum zugetraut habe - weshalb er schließlich bei der Volksmusik gelandet ist.

Jetzt möchte Heino wieder dorthin zurückkehren, wo seine musikalische Karriere einst angefangen hat. „Im Grunde genommen wollte ich immer Klassik singen“, erklärte der Musiker. 

Zurück in die Klassik wollte Heino schon in 2020, doch die Tournee musste wegen der Corona-Pandemie verschoben werden. Es sei zunächst ein 40-köpfiges Orchester vorgesehen gewesen - dies könne auch in diesem Jahr nicht realisiert werden. An dessen Stelle rückt nun Organist Lambert. Sollten die Corona-Maßnahmen am jeweiligen Tournee-Ort nicht die verkaufte Zahl von Eintrittskarten zulassen, seien Management und Künstler darauf vorbereitet, notfalls auch zwei Konzerte pro Tag zu geben.

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