Wolfgang Kaminski packt aus

Schlager: Totenschein von Roy Black gefälscht - Sänger starb laut Insider an etwas ganz anderem

Schlager: Der Totenschein von Roy Black ist laut seinem Freund Wolfgang Kaminski gefälscht - Der „Ganz in Weiß“-Sänger starb demnach am † 9. Oktober 1991 in Heldenstein bei Mühldorf am Inn an etwas ganz anderem.

Heldenstein - Es ist bis heute einer der dunkelsten Tage in der Schlagerwelt (Diese Schlagersänger fanden auf tragische Weise den Tod): Am 9. Oktober 1991 starb Schlagerlegende Roy Black im Alter von 48 Jahren an Herzversagen in seiner Fischerhütte in Heldenstein. So steht es zumindest im Totenschein.

„In diesem Bett trank sich Roy Black zu Tode“

Axel Springer rammte 20 Jahre nach seinem Tod den ersten Pfahl in das bereits blutende Herz der Roy-Black-Fans, als 2011 ungeheure Vorwürfe gegen den gebürtigen Bobinger (Landkreis Augsburg) öffentlich wurden. Demnach soll der Mann, der in „Ein Schloss am Wörthersee“ den Hotelerben Lennie Berger spielte, zum Todeszeitpunkt sehr viel Alkohol im Blut gehabt haben.

Das war roy Black

Roy Black, mit bürgerlichem Namen Gerhard Höllerich, war am 9. Oktober in einer Hütte im oberbayerischen Heldenstein tot aufgefunden worden. Er starb im Alter von 48 Jahren. 

Plötzlich raste ein riesiger Asteroid auf das bis dahin unberührte Roy-Black-Universium zu. 1997 zitierte die „Bild am Sonntag“ den Rechtsanwalt von Roy Black, Peter Schmalisch, noch so: „Natürliches Herzversagen. Kein Alkohol, keine Tablette.“ 2011 titelte bild.de dann: „In diesem Bett trank sich Roy Black zu Tode. Was denn nun?

Obduktion von Roy Black dauerte 50 Minuten

Hatte Roy Black nun Alkohol im Blut oder nicht? Diese Werte unterlägen der Schweigepflicht, sagte Gerichtsmediziner Wolfgang Eisenmenger vom Institut für Rechtsmedizin der Universität München, der einen Tag nach dessen Tod den Leichnam des Sängers 50 Minuten obduzierte. Er stelle sie aber nicht in Abrede. „Bild“ zitiert den Professor mit der Aussage: „Es war ein Wert, der üblicherweise nur bei vorliegender Alkoholkrankheit überhaupt erreicht und überlebt wird.“ Also war Herzversagen nicht die Todesursache, sondern Alkohol?

Freund von Roy Black behauptet: Totenschein ist gefälscht

Heute, neun Jahre nach den Alkohol-Schlagzeilen um den Tod des Schlagersängers († 48), entzündet ein Freund von Roy Black den Waldbrand neu: Wolfgang Kaminski (68) spricht 29 Jahre später ganz offen in „Neue Post“: Wir hatten einen Tag vor seinem Tod noch telefoniert. Er war in seiner Fischerhütte. Dann konnte ich ihn nicht mehr erreichen“. Der Manager von Black erinnert sich weiter: „Ich weiß nicht, wieso – aber er hatte eine böse Vorahnung. „Ich wusste, dass etwas Schlimmes passiert war.“

Der Totenschein von Roy Black ist laut seinem Freund Wolfgang Kaminski gefälscht.

Starb Roy Black, weil er es wollte?

Als er aus Sorge Blacks Bruder Walter anrief, fand der ihn leblos in der Fischerhütte. Die offizielle Version, also Herzversagen, glaubt Kaminski, der auch der Manager von Schlagerlegende Karel Gott war, nicht. Er ist sich sicher: Der Totenschein wurde gefälscht. Es gab eine Obduktion, doch das Ergebnis sei unter Verschluss. Immer wieder gab es Gerüchte, Roy Black hätte drei bis vier Promille Alkohol im Blut gehabt. „War er ab und zu mal betrunken? Ja.

Aber ein Säufer war er deswegen nicht. Er hatte ein so emotionales, hoch spannendes Leben. Er war mal himmelhoch jauchzend, mal zu Tode betrübt“, erzählt Kaminski. Ein Selbstmord mit Alkohol kann sich der langjährige Freund trotz aller Spekulationen nicht vorstellen: „Ich bin mir sicher, dass er sich nicht bewusst selbst umgebracht hat“, so Kaminski weiter.

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Rubriklistenbild: © Martin Athenstädt dpa

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