Einsamkeit statt Familienglück

Schlagerstar Maite Kelly: So traurig und einsam war Weihnachten früher

Wie Maite Kelly nun erzählt, war das Familienleben der Kelly-Family abseits der Schlagerbühne von Traurigkeit geprägt - besonders zu Weihnachten.

Köln - Weihnachten ist das Fest der Liebe. Doch Für Schlagersängerin (Die erfolgreichsten deutschen Schlagersänger aller Zeiten) und ehemaligen Kelly-Family-Mitglied bedeuten die Feiertage noch so viel mehr. Tannenbaum schmücken, gemeinsame Bescherung und musizieren abseits von Fanmassen: Wie sie nun verriet, hat Weihnachten mehr oder weniger ihre Familie gerettet.

Kelly-Family lebte Parallel-Leben: Privatleben von Traurigkeit geprägt

Die Kelly Family (Alle Informationen über die „An Angel“-Band aus Irland) waren DIE Superstars der 90er. Die Familienband mit irischen Wurzeln prägte die Musikszene wie kaum eine andere: Ausverkaufte Tourneen, zahlreiche Musikpreise, kreischende Fans, wo immer sie hingingen und zahlreiche Auftritte in den größten Schlagershows.

„The Kelly Family“ zählt als eine der erfolgreichsten Musikgruppen der 90er Jahre

Doch abseits der großen Bühnen führte die Schlager-Familie eine Art Parallel-Leben, dass von Traurigkeit, Isolation und Abgeschiedenheit geprägt war. Maite Kelly verrät im Interview mit „Das neue Blatt“, wie neue Weihnachtstraditionen und Rituale ihre Familie retteten.

Maite Kelly verrät: Neue Weihnachtstraditionen retteten das Familienleben

Ich spürte eine gewisse Traurigkeit in unserer Familie“, zitiert schlager.de Maite Kellys „Das. neue Blatt“-Interview. Vor allem nach dem Tod von Mama Barbara Ann (†36) war besonders Weihnachten auf einmal nicht mehr dasselbe. Maite Kelly (780.943 monatliche Hörer bei Spotify) konnte das damals nicht mitansehen und ließ sich etwas einfallen. „Ich überlegte neue Rituale, nahm auch alte Traditionen und versuchte, darauf zu achten, dass wir sie lebten.“

Auch wenn es für ihre Brüder am Anfang ungewohnt und leicht peinlich war, haben sich die Anstrengungen der Schlagersängerin bezahlt gemacht. „Sie wollten das nicht, das war etwas für Mädchen, wozu sollte das gut sein? Doch wer waren immer die Ersten am 25. Dezember bei den Geschenken?“, erinnert sich Maite Kelly. „Irgendwann spürten wir alle, wie gut es uns tat, wie wir uns in diese Rituale fallen lassen und die Tage noch mehr genießen konnten.“ 

Maite Kelly hat diese neuen Traditionen auch in ihrer eigenen Familie etabliert: heilige Messe, Bescherung am Morgen nach Heiligabend – und natürlich wird viel gesungen. Was für eine schöne Geschichte. Auch wir wünschen frohe Feiertage!

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Rubriklistenbild: © Christoph Schmidt/dpa & Dieter Klar/dpa

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