„Hast du deinen eigenen Lügen geglaubt?“

Schlager: Michelle offenbart traurige Details ihrer Kindheit - Neuer Song „Briefe an meinen Vater“

Schlagersängerin Michelle singt in „Briefe an meinen Vater“ über ihre Erfahrungen mit häuslicher Gewalt und rechnet mit ihrem Vater ab.

Köln - Am 23. Oktober 2020 veröffentlicht Michelle (48, Alles über die berühmte Schlagersängerin und Ex von Matthias Reim) ihr neues Album „Anders ist gut“. Mit ihrem mittlerweile 14. Studioalbum möchte die Schlagersängerin Tabuthemen der Gesellschaft ansprechen, anderen Mut machen und ihren Fans dabei helfen zu heilen. Dabei schreckt sie nicht davor zurück, sich mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinander zu setzen.

Schlagersängerin Michelle: Zu ihren Vater hat sie keinen Kontakt mehr

Michelle ist eine der größten Schlagerstars hier in Deutschland, sie spielt regelmäßig vor ausverkauften Hallen und teilt die Eindrücke ihres glamourösen Bühnenlebens mit ihren 82.200 Instagram-Fans. Doch das Privatleben der Musikerin hat nicht viel mit der perfekten Schlagerwelt zu tun.

Michelle (Die Künstlernamen der Schlagerstars und ihre echten Namen) hat aus ihrer schweren Kindheit nie ein Geheimnis gemacht. Schon in der Vergangenheit sprach sie offen über ihren gewalttätigen Vater, die Alkoholsucht ihrer Mutter und ihr Leben in einer Pflegefamilie. Zu ihrem Vater hat sie seit Jahren keinen Kontakt, er kenne nicht mal seine Enkelkinder, erzählte Michelle bereits 2009 in einem BILD-Interview. Zwar habe sie mit ihrer Kindheit abgeschlossen, Vergebung verdiene ihr Vater aber nicht. „Ich kann selbst entscheiden, welche Menschen ich in mein Leben lasse, um weiterzugehen. Mein Vater gehört nicht dazu“, so Michelle damals.

„Briefe an meinen Vater“: Schlagerstar Michelle singt über ihre Kindheit

Doch dieses dunkle Kapitel scheint doch noch nicht ganz verarbeitet zu sein. Auf ihrem neuen Album rechnet Michelle nun nämlich mit ihrem Vater ab, widmet ihm ein Lied. „Briefe an meinen Vater“ behandelt ihre Erfahrungen mit häuslicher Gewalt. Im Brisant-Interview verrät der Schlagerstar die ersten Textzeilen des emotionalen Songs:

Ob du dich geschämt hast, wenn du morgens vor dem Frauenhaus standest? Hast du deinen eigenen Lügen geglaubt? Und immer wieder fiel meine Mutter darauf rein und immer wieder nahm sie dich bei uns auf.

Michelles Song „Briefe an meinen Vater“

Häusliche Gewalt sei heute noch ein Tabuthema, aber nun mal Teil ihrer Geschichte, so die Schlagersängerin. Der erste Teil von „Briefe an meinen Vater“ wird aus der Sicht ihres jüngeren Ichs erzählt. In der zweiten Hälfte „ist es aber die erwachsene Frau, die dann heute im Leben steht und rückblickt“, verrät Michelle abschließend.

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Rubriklistenbild: © Jan-Peter Kasper/dpa

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