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„Wollte mein Leben beenden“: Michael Patrick Kelly spricht offen über seine dunkle Vergangenheit

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Von: Alica Plate

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Michael Patrick Kelly wollte seinem Leben ein Ende setzen
Michael Patrick Kelly wollte seinem Leben ein Ende setzen © dpa-Zentralbild/pool | Britta Pedersen/dpa Pool | Georg Wendt

Michael Patrick Kelly startet derzeit extrem durch - doch der Erfolg zieht auch viele Schattenseiten mit sich. Innerhalb eines Interviews sprach der Sänger über die dunklste Zeit in seinem Leben.

1994 gelang Schlager*-Star Michael Patrick Kelly (43) mit der „Kelly Family*“ der große Durchbruch. Doch im Laufe ihrer Karriere trennten sich die Wege der Kellys. Umso größer die Freude der Fans, dass die Familienmitglieder in diesem Jahr innerhalb ihrer großen Weihnachtstour erneut gemeinsam auf der Bühne stehen werden.

Auch alleine startet Michael Patrick derzeit extrem durch - erst vor brachte der 43-Jährige sein Album „B.O.A.T.S“ auf den Markt. Doch von klein auf in der Öffentlichkeit zu stehen, bringt auch etliche Schattenseiten mit sich. Innerhalb eines Interviews gestand der Sänger nun, dass es eine Phase gab, in der er seinem Leben ein Ende setzen wollte. Extratipp.com* von IPPEN.MEDIA berichtet.

Hinweis: In diesem Artikel werden Suizid und Depressionen thematisiert. Dies kann auf einige Lesende triggernd und traumatisierend wirken.

Michael Patrick Kelly spricht über die dunkle Zeit in seinem Leben

„Es gab mal eine Zeit, die dauerte einige Monate an, da war ich so tief in einem Loch, dass ich nicht mehr leben wollte. Ich wollte mein Leben quasi beenden“, so der Musiker gegenüber „Das neue Blatt“. Eine tragische Zeit, über die der Sänger nicht mehr schweigen möchte. Denn so wie es Michael Patrick Kelly erging, geht es etlichen Menschen - genau aus diesem Grund möchte er sich nun für das Thema Stark machen. (Diese Schlagersänger fanden auf tragische Weise den Tod*).

„Deshalb kann ich nachvollziehen, dass es viele Menschen gibt, die auch mit Suizidgedanken oder mit psychischen Problemen zu kämpfen haben“, so der Sänger im Interview. Er selbst habe sich damals professionelle Hilfe gesucht und anschließend versucht, in der Religion Antworten auf seine Fragen zu finden.

Michael Patrick Kelly hat es aus dem tiefen Loche rausgeschafft - nun macht er anderen Mut

Dennoch begleitet ihn das Thema auch heute noch: „Ich nehme mir tatsächlich zwei- oder dreimal im Jahr kleine Auszeiten, gehe drei bis fünf Tage ins Kloster. Ich mache das Handy aus, logge mich dafür bei Gott ein und chatte dort. Und das ist schön. Also das ist meine Kraftquelle und auch eine Inspirationsquelle für Songs“, gesteht der Sänger im Gespräch mit der Zeitschrift „Das neue Blatt“.

Denn Heilung zu finden ist ein langer Weg - umso stärker von ihm, dass er auch über die dunklen Zeiten in seinem Leben offen spricht und so anderen Menschen Hoffnung macht. Denn aufgeben, kommt für das drittjüngste Mitglied der Kelly Family nicht mehr in Frage. „Ich habe keine Angst vor dem Tod, aber ich will noch lange nicht sterben. Ich möchte so lange leben, wie es geht. Ich freue mich darauf, irgendwann dem Erfinder unseres Universums zu begegnen. Jetzt bin ich aber glücklich verheiratet und liebe Musik“, macht er abschließend deutlich. *extratipp.com ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Sind Sie selbst depressiv oder haben Sie Selbstmord-Gedanken? Dann kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie anonym und rund um die Uhr Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

 

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