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Schlager: Jürgen Drews spricht über seine schwere Kindheit - „Ich war total ausgehungert“

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Von: Lisa Klugmayer

Schlagerhits am laufenden Band, ausverkaufte Konzerte, Ruhm und Erfolg: Jürgen Drews hat es geschafft. Doch nun erinnert er sich an seine Kindheit und die damit verbundene körperliche Anstrengung.

Dülmen/Nordrhein-Westfalen - Jürgen Drews (75) ist der Inbegriff für gute Laune. Mit seinen Schlagerhits sorgt er seit Jahrzehnten für das gewisse Etwas auf jeder Schlagerparty. Nun verriet er im BILD-Interview, dass er keine Bilderbuch-Kindheit hatte. Seine frühen Jahre waren geprägt von harter Feldarbeit und Hunger.

Schlagerstar Jürgen Drews veröffentlicht Best-Of-Album

Vor über 50 Jahren feierte Schlagersänger (Die erfolgreichsten deutschen Schlagersänger aller Zeiten) Jürgen Drews sein Bühnen-Debüt. Heute gehört der „König von Mallorca“ zu den beliebtesten und erfolgreichsten Schlagerstars Deutschlands und tritt noch immer regelmäßig in den größten Schlagershows im deutschen Fernsehen auf. Trotz seiner 75 Jahren denkt Jürgen Drews nicht ans aufhören - im Gegenteil. 

Erst im Oktober 2020 hat der Schlagerstar sein neues Album veröffentlicht. Bei „Das ultimative Jubiläums-Best-Of“ haben ihm viele seiner berühmten Schlagerkollegen unterstützt - unter anderem Kerstin Ott (38) , Matthias Reim (62, Alles über den berühmten Schlagersänger) oder Howard Carpendale (74).

Nun erzählt der Schlagersänger von seiner unbequemen Kindheit nach dem Krieg. Denn Jürgen Drews ist ein Kind der Stunde Null.

Jürgen Drews erzählt aus seiner Kindheit - Von harter Arbeit und Hunger

Schlagerstar Jürgen Drews (521.659 monatliche Hörer auf Spotify) wurde am 2. April 1945 geboren - einen Monat später kapitulierte Nazi-Deutschland. Im Interview mit der Bild-Zeitung erinnert sich der „Ein Bett im Kornfeld“-Interpret an diese Zeit. In seiner Kindheit hatte der Schlagersänger nämlich keine Zeit zum Spielen oder einfach Kind sein - er musste auf dem Kartoffelfeld arbeiten.

Schlagersänger Jürgen Drews im blauen Sweater - Hand am Kinn.
Jürgen Drews erinnert sich an seine Kindheit nach dem Krieg. © dpa / Ina Fassbender

„Mein Vater schickte mich zu einem Bauern in der Nachbarschaft zum Ernten“, so Jürgen Drews. „Das war richtig harte Arbeit. Da liefen drei, vier Leute gleichzeitig in Reihen über den Acker und sammelten die Knollen auf. Ich kam kaum hinterher“. Der heutige Schlagersänger musste sich „gewaltig anstrengen, habe aber die Zähne zusammengebissen“. Jürgen Drews verrät weiter:

Das absolute Highlight war die Mittagspause. Ich war vollkommen ausgehungert und wir bekamen Grießbrei mit Apfelmus. Ich habe nie wieder so leckeren Grießbrei gegessen wie damals.

Jürgen Drews gegenüber BILD

Damit haben viele seiner Schlager-Fans nicht gerechnet.

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