Sänger schockiert alle

Schlager: Ballermann-Star Ikke Hüftgold macht live im Fernsehen Schluss mit seiner Kunstfigur

Ikke Hüftgold ist einer der wohl polarisierendsten Ballermann-Stars überhaupt. Aktuell ist der Schlagersänger im Sat.1-Format „Promi Big Brother" zu sehen und schockte nun die Zuschauer - er machte live im TV Schluss.

Köln - Seit wenigen Tagen ist es wieder soweit - eine neue Ausgabe „Promi Big Brother“ läuft im TV (Alle Infos zur Sendung). Die Sat.1-Produktion ist der prominente Ableger zu „Big Brother“, einem der ältesten Reality-TV-Formate im deutschen Fernsehen. Auch Schlagerstar Mathias Distel, alias Ikke Hüftgold (44), ist in der Show mit von der Partie (Das sind die größten deutschen Schlagersänger aller Zeiten) und mischt die Gemeinschaft der Teilnehmer ordentlich auf. Erst vor Kurzem sorgte der 44-Jährige für Furore im Container - er machte live im Fernsehen Schluss.

„Promi Big Brother“: Die beiden Moderatoren Jochen Schropp und Marlene Lufen.

Das ist Schlagerstar Mathias Distel, alias Ikke Hüftgold

Wer an Ikke Hüftgold denkt, dem fällt sofort ein Wort ein: Schlager. Doch nur wenige wissen, dass der 44-Jährige früher nicht im Traum daran gedacht hätte, Schlagersänger zu werden. Zwar ging dem gebürtigen Limburger, der eigentlich Matthias Distel heißt (Das sind die Künstlernamen der Schlagerstars und ihre echten Namen), das Komponieren schon immer leicht von der Hand - doch der Ballermann war nie sein Ziel.

Mitte der 2000er Jahre wurde Mathias Distel jedoch von einem Freund herausgefordert und komponierte daraufhin einige Songs, welche er später vor mehreren Tausend Menschen performen sollte. Anfangs traute sich der zweifache Vater nicht auf die Bühne, wie er im Gespräch mit fnp.de verriet: „Damals hatte ich auch noch einen Ruf zu verlieren.“ Doch eine Lösung war schnell gefunden: Unter dem Pseudonym „Ikke Hüftgold“ und mit einer schwarzen Perücke verkleidet ging es für den Sänger nach Mallorca.

Acht Jahre war Mathias Distel, alias Ikke Hüftgold, bis zu seinem Ballermann-Rauswurf 2017 ein Teil der mallorquinischen Party-Szene. 200 Tage im Jahr sorgte der 44-Jährige für ordentlich Stimmung, produzierte nebenher sogar für namhafte Stars wie Mia Julia und Jürgen Drews.

Zuschauer geschockt - Ikke Hüftgold macht live im TV Schluss

Bei „Promi Big Brother“ schockierte Ikke Hüftgold die Sat.1-Zuschauer am Dienstagabend nun jedoch mit einer verblüffenden Enthüllung. Nachdem der Ballermann-Barde im Laufe der Sendung zum absoluten Zuschauer-Favoriten avanciert war, macht er nun live im TV Schluss - und zwar mit niemand geringerem als sich selbst. Wie Mathias Distel nämlich bekennt, will er sich von Schlager-Kunstfigur „Ikke Hüftgold" trennen. „Ich habe mir die letzten zwei, drei Tage viele Gedanken gemacht, und habe heute den Entschluss getroffen, dass für Ikke aktuell wenig Platz ist hier im Haus", verkündet der 44-Jährige.

Sich plötzlich ohne Perücke und als Mathias Distel zu zeigen, fällt dem Sänger jedoch nicht leicht: „Für mich ist das die Challenge meines Lebens.“ Dennoch steht der Ballermann-Star schließlich als Normalo vor den Zuschauern und erklärt, dass er sein Alias in letzter Zeit generell kritisch gesehen habe. „Ich war immer der Vollpfosten am Ballermann und hab mir damit vielleicht auch ein Eigentor geschossen“, gibt er zu. Für die Zuschauer steht jedenfalls fest, dass Mathias Distel einer der sympathischsten „Promi Big Brother“-Teilnehmer ist. Und um zu unterhalten braucht der 44-Jährige keine Perücke.

Schlager: Alle Informationen aus der Musikwelt gibt es auf der Schlager-Themenseite von extratipp.com.

Helena Zacher, Redakteurin bei extratipp.com

Helena Zacher, Redakteurin bei extratipp.com, ist auf die Themen Schlager und Musik spezialisiert und interessiert sich für alles rund um die Welt der Promis - Dabei ist es egal, ob es sich um Michael Jackson, Helene Fischer oder Britney Spears handelt. Mehr Infos zur Redaktion und dem Team von extratipp.com gibt es hier.

Rubriklistenbild: © Marc Rehbeck/SAT.1/picture alliance & SAT.1/picture alliance

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare