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„Wenn mich einer schlägt, muss ich zurückschlagen“: Howard Carpendale beichtet Kneipenschlägerei

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Von: Jonas Erbas

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Schlagerstar Howard Carpendale ballt die Faust, daneben beim MDR-Riverboat, dahinter ein Boxsack (Fotomontage)
Seine musikalische Karriere startete Howard Carpendale in Düsseldorfer Nachtclubs und Kneipen – dort ging es hier und da auch mal recht rau zu (Fotomontage) © Jan Woitas/Kai Pfaffenbach/dpa/picture alliance & Screenshot/MDR/Riverboat

Im Umfeld von Howard Carpendale herrschten einst raue Sitten: Zu Beginn seiner Karriere trat der Schlagerstar regelmäßig im Düsseldorfer Nachtleben auf – dort kam es hier und da auch gerne mal zu Handgreiflichkeiten, wie der 75-Jährige heute berichtet.

Leipzig - Auge um Auge, Zahn um Zahn: Diesem alttestamentarischen Rechtsspruch folgte offenbar einst auch Howard Carpendale (75) – zumindest zu Beginn seiner musikalischen Karriere. Damals ging es nämlich rau her.

Wie der Schlagerstar im MDR-Talk „Riverboat“ verriet, spielte er seine ersten Konzerte in der Bundesrepublik in Düsseldorfer Nachtclubs. Ganz so friedlich, wie seine Shows inzwischen ablaufen, ging es damals allerdings nicht zu. Hier und da standen Handgreiflichkeiten auf der Tagesordnung. Doch der 75-Jährige wusste sich zu wehren. Extratipp.com* von IPPEN.MEDIA berichtet.

Schlager: Howard Carpendale spricht offen über Prügeleien in Clubs – „Da war die Hölle los“

Als junger Mann wusste Howard Carpendale nicht so recht, in welche Richtung ihn sein Leben führen soll. Bei Kim Fisher (52) und Jörg Kachelmann (63) berichtete der Schlagerstar im MDR-Riverboat, dass er anfangs sein Glück in Großbritannien gesucht habe. Dort wollte er Profisportler werden. Doch schnell folgte die Ernüchterung: „Da habe ich einfach nicht hingehört.“

Schlagerstar Howard Carpendale bei Riverboat
„Da war die Hölle los“, erinnert sich Howard Carpendale an seine musikalischen Anfänge, die ihn in die Düsseldorfer Musikclubs führten – dort kam es hier und da sogar zu Prügeleien, doch der Schlagerstar wusste sich zu wehren: Wer ihn angriff, bekam anschließend Haue von Howie © Screenshot/MDR/Riverboat

Schließlich entschloss sich der in Südafrika geborene Schlagersänger (Die größten deutschen Schlagersänger aller Zeiten) dazu, Musik zu machen. Mit einer Band ging es auf Anraten ihres Managers nach Düsseldorf, wo man erste Auftritte absolvierte. „Da war die Hölle los“, erinnert sich der 75-Jährige und berichtet von „Sex, Drugs, Rock ‘n‘ Roll“. Hier und da kam es sogar zu Prügeleien, doch der „Hello Again“-Interpret ließ sich nichts gefallen: „Wenn mich einer schlägt zuerst, muss ich zurückschlagen – was soll ich machen?“, so seine Devise.

Schlager: Howard Carpendale spricht bei „Riverboat“ über Werdegang – „Zeiten haben sich geändert“

Obwohl es hier und da nicht immer ganz so besinnlich zuging, wie man es von Howard Carpendale heutzutage kennt, schwärmt der Schlagerstar noch immer von dieser „schönen Zeit“. Dass diese „sich geändert“ habe, stimmte den 75-Jährigen beinahe ein wenig wehmütig. Härtere Töne schlug er bei „Riverboat“ allerdings an, als er auf die Schlagerbranche zu sprechen kam. Dort zähle „nicht die Leistung“, kritisierte er scharf. *extratipp.com ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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