Ungerechter Unternehmer?

Schlager: Frank Zanders Wohnungsstreit eskaliert - Beleidigung und fristlose Kündigung

Frank Zander beleidigte seinen Vermieter in einem Interview. Der reagierte sensibel auf die Worte des Schlagerstars und schickte eine fristlose Kündigung zum Ende des Monats. Wie geht es jetzt weiter mit Frank Zander - kommt der Vermieter mit dieser Kündigung durch?

Berlin - Nach Monaten des Streits um die Wohnung von Frank Zander (78), spitzt sich die Lage immer mehr zu für den Kult-Schlagerstar.

Nach Monaten des Streits mit dem Vermieter hat Schlagerstar Frank Zander nun eine fristlose Kündigung zum Ende des Monats erhalten

Aufgrund einer Beleidigung, die in einem Interview von Frank Zander gefallen ist, droht dem „Hier kommt Kurt“-Sänger jetzt die fristlose Kündigung zum 30. Oktober. Ein Unternehmer aus München hatte das Haus in Berlin gekauft, in dem Frank Zander bereits seit über 40 Jahren zu Miete wohnt. Der Schlagersänger und die Bewohner des Mietshauses befürchten, das der Investor die Bewohner durch Renovierungsarbeiten und danach folgende überhöhte Mieten, aus dem Haus ekeln will.

Anzeichen für diese Vermutung gab es in den letzten Monaten genug, wie extratipp.com berichtete. Doch jetzt scheint der Streit zu einem neuen Höhepunkt gekommen zu sein, denn der Vermieter fühlte sich durch Frank Zander so beleidigt, dass es zu der fristlosen Kündigung kam.

Schlagerstar Frank Zander soll Kündigung aufgrund einer Beleidung erhalten haben

Seit Monate beklagt sich Frank Zander öffentlich über seinen neuen Vermieter Michael Pribil (48). Regelmäßig informiert der Schlagerstar über die neusten Entwicklungen im Rechtsstreit und bei den Sanierungsarbeiten an dem Altbau in Berlin.

Zwischenzeitlich zog das Ehepaar Zander sogar in ein Hotel, um dem Baulärm und Dreck zu entkommen. In einem Interview mit bild.de machte sich der 78-jährige Luft über die ärgerliche Wohnsituation. Dabei entfleuchte dem Schlagersänger die Beleidigung. „...die A....löcher aus München“, kam über die Lippen des Vaters eines Sohnes (über 100.000 monatliche Hörer bei Spotify). Diese Worte nahm der Michael Pribil sehr ernst und veranlasste den Münchner Unternehmer zu der Kündigung zum 30. Oktober.

„Ich lasse mich nicht beleidigen. Damit war eindeutig ich gemeint. Ich will niemanden entmieten, bin auch kein Miethai. Meine Mieter sollen sich wohlfühlen“, erklärte sich der Investor, wohl wissend, das etliche Bewohner seines Hauses zurzeit nicht entspannt wohnen können und Angst vor der Zukunft haben. (Hier gibt es einen Überblick über Schlagerstars und ihre Künstlernamen)

Beleidigte der Schlagersänger den Vermieter oder die Bürger der Stadt München?

Ob das den Münchnern gefallen wird? „Frank hat den Vermieter doch gar nicht beim Namen genannt, sondern allgemein Menschen aus München so bezeichnet. Das ist halt seine Berliner Schnauze“, erklärte Evelyn Zander die Worte ihres Mannes.

Frank Zander fühlt sich mit der Stadt Berlin sehr verbunden, daher wünscht sich der Schlagerstar mehr politische Unterstützung bei seinem Wohnungsproblem

Gegen diese Kündigung will der erfolgreiche Schlagerstar und seine Familie angehen und hat Widerspruch eingelegt. Unwahrscheinlich, dass der Vermieter wegen einer Beleidigung mit einer fristlosen Kündigung durchkommt. Eine Lösung ist noch nicht in Sicht und der Fall wird die Anwälte wohl noch länger beschäftigen.

Weitere spannende Geschichten aus der Welt des Schlagers gibt es auf der Themenseite von extratipp.com.

Rubriklistenbild: © Christin Klose/dpa & Britta Pedersen/dpa & Ralf Hirschberger/dpa

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