Zu viel Streit?

Schlager: Die Prinzen sprechen offen über Trennung - „Wir sind doch nicht blöd“

„Die Prinzen“ feiern ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum. Offen sprechen die Schlagerstars nun über eine Trennung.

Leipzig - „Die Prinzen“ gehören zu den erfolgreichsten Bands Deutschlands. (Hier gibt es die größten Schlagerstars im Überblick) „Küssen verboten“ (1992) oder „Alles nur geklaut“ (1993) sind Hits, die wohl jeder mitsingen kann.

Sind die Unstimmigkeiten bei den „Prinzen“ zu groß geworden?

Nach dem Mauerfall stürmten die Jungs aus dem Osten die Charts. Dieses Jahr feiert die Schlager-Pop-Band ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum (rund 730.000 monatliche Hörer bei Spotify) Heute sind „Die Prinzen“ zu siebt unterwegs. Auch wenn die Haare von Sebastian Krumbiegel (54) und Tobias Künzel (56) heute nicht mehr ganz so knallig leuchten, brennen die Schlagerstars noch genauso für ihre Fans und ihre Musik.

Trotz des überragenden Erfolgs, gibt es auch Zeiten, in denen das Projekt „Die Prinzen“ für die Pop-Schlagersänger keinen Sinn mehr macht. Dabei fliegen heftig die Fetzen. Ganz offen sprechen die Leipziger über eine Trennung der Kult-Band. (Hier gibt es die größten Skandale aller Zeiten in der Schlager-Szene)

Bei Streits kochen die Emotionen der Schlagerstars „Die Prinzen“ hoch

„Bei uns kochen die Emotionen immer hoch“, so Tobias Künzel über Streits in der Band. Der Schlagersänger aus Leipzig lernte schon mit neun Jahren Sebastian Krumbiegel kennen. Gemeinsam sangen die beiden Jungs im Thomanerchor.

Als 1989 die Mauer fiel, war das der Startschuss für „Die Prinzen“. Die Schlager-Band eroberte mit ihren einzigartigen Liedern und ihrem schrillen Aussehen ganz Deutschland. Doch traute Einigkeit? Nicht bei den „adeligen“ Schlagerstars. Zermürbende Gespräche und heftige Streitereien, brachten „Die Prinzen“ schon öfter beinahe auseinander.

„Ich hau ab, ich mach was anderes“, hat jeder der Band-Mitglieder in den vergangenen 30 Jahren schon mal gesagt, berichtet der 56-Jährige im Gespräch mit bild.de. weiter. Doch wie ernst ist die Lage wirklich? Sind die Streitigkeiten mittlerweile nicht mehr auszuhalten und steht somit die Trennung der „Prinzen“ kurz bevor? (Lesen Sie hier: Die verrückten Ticks der Schlagerstars)

Pop-Schlager-Band „Die Prinzen“ über eine mögliche Trennung

Immer eine Einigung bei sieben Band-Mitgliedern zu finden, ist sicherlich nicht einfach. „Bei einem Künstler ist alles mal tausend. Wenn man sich streitet, geht gleich die Welt unter“, gibt Tobias Künzel einen Einblick in das interne Band-Leben.

Bei dem Thema Rassismus sind sich alle Prinzen einig - So was hat keinen Platz in unserer Gesellschaft. Sebastian Krumbiegel singt auf einer Veranstaltung gegen Rechts.

Doch sorgen müssen sich die Fans der Pop-Schlagerstars nicht. „Wir sind doch nicht blöd“, so der „Prinz“. Sebastian Krumbiegel gibt ebenfalls Entwarnung. „Letztlich sind wir keine Freunde, sondern wie Brüder. Wir kommen nicht voneinander los und finden immer wieder zueinander, weil wir wissen, was uns verbindet“. Die Schlagersänger wissen, wie sie mit Unstimmigkeiten umzugehen haben. „Wir haben Höhen und Tiefen. Da fliegen auch mal die Fetzen. Aber das hält die Liebe frisch. Wir haben aber nie aufgehört, miteinander zu reden. Wir wissen, was wir aneinander haben“, erklärt der ehemalig rothaarige Sänger.

Auch wenn es nach Außen oft so wirkt, als ob der 54-Jährige und Tobias Künzel die Front-Männer der Schlager-Gruppe wären, werden bei den Prinzen Entscheidungen demokratisch getroffen. Für 2021 haben sie die Schlagerstars einiges vorgenommen. Die Single „Dürfen darf man alles“ aus dem neuen Album „Krone der Schöpfung“ soll am 29. Januar 2021 erscheinen. (Hier gibt es die größten Skandale aller Zeiten in der Schlager-Szene)

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Rubriklistenbild: © Jörg Carstensen/dpa & Marcel Kusch/dpa

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