Friedvolle Schlagerstars zu Weihnachten

Schlager: Weihnachtswunder bei Andreas Gabalier - nach Jahren schließt der Schlagerstar frieden mit Feind

Seit elf Jahren gab es keinen persönlichen Kontakt und hinter dem Rücken des anderen wird gelästert. Es geht um Andreas Gabalier und seinem Feind, der österreichischen Zeitung „Der Standard“. Es grenzt an ein Wunder, denn der Schlagerstar hat jetzt mit seinem Gegenspieler überraschend Frieden geschlossen.

Graz - Diese Jahr ist alles etwas anders. Das zeigt sich auch bei Volksrock‘n‘Roller Andreas Gabalier (36). Elf Jahre lang pflegte der Schlagersänger eine Feindschaft mit der österreichischen Zeitung „Der Standard“. Andreas Gabalier gab der Tageszeitung keine Interviews und beleidigte die Presse. „Der Standard“ hatte seinerseits Spaß daran, bissige Texte über den 36-Jährigen zu schreiben.

Ganz neue Töne von Andreas Gabalier. Der Schlagerstar, der sonst gerne mit seinen Aussagen provozierte, ist plötzlich in friedlicher Stimmung und möchte kein böses Blut mehr mit der Presse.

Völlig unerwartet kam jetzt die Wende. Andreas Gabalier findet plötzlich positive Worte für das Wiener Pressehaus und drehte sogar ein Video mit der Zeitung in der Hand und bedankte sich beim „Standard“. (Herzschmerz und Scheidung, bei diesen Schlagerstars zerbrach die Liebe)

Verbaler Schlagabtausch zwischen dem Schlagerstar und der Presse

„Ein kleines Weihnachtswunder“, bezeichnet Andreas Gabalier selbst, die Entwicklung zwischen dem Schlagersänger und der österreichischen Zeitung. Im Herbst 2018 machte sich der Musiker bei einem Konzert über linksliberale Presse lustig und betitelte den „Standard“ als „Standort“, die Zeitung „Falter“ als „Flater“ und nannte die Publikationen „Ochs“ und „Esel“. (Hier gibt es die alle Infos über die größten Schlagerstars)

Immer wieder sorgte der Volksmusiker mit seinen fragwürdigen Aussagen zu Themen wie der Gleichstellung von Frau und Mann oder zu seiner Vorstellung von Heimat für Aufsehen. Für eine weltoffene Zeitung, wie dem „Standard“ kam der Konflikt mit dem Schlagerstar nicht ungelegen und ließ sich gut verkaufen. Bei anderen Pressevertretern eckte Andreas Gabalier in der Vergangenheit ebenso an. Doch der „Standard“ schien der Hauptfeind des Musikers gewesen zu sein. Diese Zeiten scheinen nun vorbei. Auf Facebook hat der Schlagersänger ein Video, mit einer Botschaft für seine neuen Freunde vom „Standard“ veröffentlicht.

Schlagersänger Andreas Gabalier mit ungewöhnlich friedlichen Worten

„Ich habe heut viel Post bekommen aus meinem Bekanntenkreis, mit großer Verwunderung und großer Freude über einen sehr schönen und aufklärenden Artikel“, erklärte Andreas Gabalier mit rauer Stimme und hielt die Ausgabe des „Standards“ in den Händen. Nach über elf Jahren ist Andreas Gabalier über seinen Schatten gesprungen und hat der Zeitung ein Interview gegeben. (Hier gibt es die größten Skandale der Schlagerstars im Überblick)

„Ich bedanke mich für den Respekt und den Ton in dem dieser Artikel verfasst worden ist. Wir neigen in unserer Gesellschaft dazu oft sehr schnell vorurteilsbehaftet zum verbalen Schlage auszuholen und das müsste oft garn nicht der Fall sein“, bedankt sich der Schlagerstar ungewöhnlich versöhnlich und weist daraufhin, wie wichtig es ist, miteinander zu reden. Zwei Feinde, die durch ein klärendes Gespräch zu Freunden wurden - ein schönes Weihnachtswunder von Andreas Gabalier.

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Rubriklistenbild: © Herbert Pfarrhofer/dpa

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