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Nik P setzt sich gegen Delfinjagd ein: „Das geht mir ans Herz“

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Nik P. hat Covid-19 und warnt: «Es geht schneller, als man denkt»
Der Wal- und Delfinfang ist häufig mit großen Qualen für die Tiere verbunden. Nik P hat auf die Missstände aufmerksam gemacht und verdeutlicht, dass ihm das Thema zu Herzen geht. © Christoph Schmidt

Der Wal- und Delfinfang ist häufig mit großen Qualen für die Tiere verbunden. Nik P hat auf die Missstände aufmerksam gemacht und verdeutlicht, dass ihm das Thema zu Herzen geht.

Thalgau – Schlagerstar Nik P (59) zeigt sich schockiert! Anfang September wurden auf den dänischen Inseln mehr als 1.400 Delfine bei der traditionellen Jagd erlegt. Das blutige Ritual findet öfters statt, meist sind es Wale, jedoch wurden diesmal hauptsächlich Weißseitendelfine gejagt und getötet. Schlagerstar Nik P nimmt auf seinen Social-Media-Kanälen Stellung zu den grausamen Aufnahmen. 

Der Schlagerstar stellt klar: „Ich empfinde das als Mord. Das kann man nicht einfach so durchgehen lassen, dass Tiere einfach abgeschlachtet werden aus irgendwelchen Brauchtümern und dazu noch diese Masse. Das verstehe ich einfach nicht. Ich sehe den Sinn darin nicht, warum man Lebewesen so etwas antun muss.“ Bei dem Anblick seien dem 59-Jährigen die Tränen gekommen. Es hat ihn so berührt, dass er das nicht ohne zu Handeln an sich vorbeigehen lassen konnte.

Der Walfang ist seit Jahrhunderten Tradition auf den dänischen Inseln. Früher diente der Walfang vor allem der Lebensmittelbeschaffung, heute jedoch hauptsächlich zur Erhaltung der Tradition. Nik P klagt: „Das tut mir weh und ich muss darauf reagieren. Ich kann das nicht einfach so an mir vorbeigehen lassen. Da nutze ich natürlich auch meine Popularität, um zu sagen: Leute, das ist nicht richtig. Das geht nicht. Das ist falsch.“ 

Nik P lebt umweltbewusst im Alltag

Die Bilder der Jagd sorgen immer wieder für Kritik und mehrere prominente Gegner entfachen immer wieder eine Diskussion über den dänischen Walfang. Der Schlagerstar ist jedoch pessimistisch und geht nicht davon aus dass sich schnell etwas ändern wird: „Meistens verblassen diese Zeigefinger-Ansagen irgendwo im Netz und irgendwann wächst Gras darüber und keiner spricht mehr davon. Ist eigentlich schade.“ 

Um ein Zeichen für die Nachhaltigkeit zu setzen, hat der 59-Jährige auch in seinem Alltag ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein. Er und seine Freundin versuchen nachhaltig zu leben, indem sie beispielsweise Bäume pflanzen und recyclebare Produkte nutzen. „Die Generationen nach uns, die werden ihre Mühe haben das ganze wieder hinzubekommen, wie wir es noch vor Jahren gewohnt waren. Ich denke, dass es schon fünf nach zwölf ist und wir müssen handeln und nicht reden“, so der Schlagersänger.

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