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Mörder von Stefan Mross Tante hielt Waffe zwischen die Beine

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Der Angeklagte, der die Verwandten von Stefan Mross tötete, hielt seinem ehemaligen Chef eine Waffe zwischen die Beine. Der Bruder der Frau hatte zuvor Anzeige erstattet. © Ralf Müller via www.imago-images.de

Der Angeklagte, der die Verwandten von Stefan Mross tötete, hielt seinem ehemaligen Chef eine Waffe zwischen die Beine. Der Bruder der Frau hatte zuvor Anzeige erstattet.

Wals – Stefan Mross (46) ist bei seinen Fans als TV-Moderator bekannt und ist einer der erfolgreichsten volkstümlichen Musiker Deutschlands. Helga B. (50), die Cousine und Ingrid B. (76), die Tante des Prominenten, wurden in der Nacht vom 5. auf den 6. Mai 2021 von Gottfried O. (51) eiskalt erschossen.

Die Cousine des Sängers lehnte die Zudringlichkeiten des Angeklagten ab, der seit dem 6. Mai in Untersuchungshaft sitzt. Aus dem Polizeibericht, der Bild am Sonntag vorliegt, geht hervor, dass die Tante der TV-Persönlichkeit in der Nacht des Doppelmordes versucht hatte, ihrer Tochter zu helfen. Die mutige Frau hatte auf den Täter eingeschlagen und wollte ihn von der Tat abhalten, woraufhin auch sie von dem Angeklagten ermordet wurde. 

Der Mörder hatte laut einem von der Salzburger Staatsanwaltschaft in Auftrag gegebenen Gutachten von Dr. Peter Hoffmann, Facharzt für Psychiatrie, „eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit emotional instabilen, dissozialen und narzisstisch sadistischen Anteilen.“ Der Angeklagte war vor dem Doppelmord regelrecht besessen von der Cousine des TV-Moderatoren gewesen. Bereits vor der schrecklichen Tat hatte der Mörder seinen ehemaligen Chef Josef K. bedroht, indem er ihm eine Waffe zwischen die Beine hielt. Der Geschäftsmann schilderte, dass der Angeklagte „aus Spaß eine Waffe zwischen meine Beine hielt. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass es eine echte Waffe ist.“ 

Der Bruder von Helga B. erstattete zuvor eine Stalking-Anzeige 

Der jüngere Bruder der Cousine der TV-Persönlichkeit erstattete in den Monaten vor der Tat eine Anzeige wegen Stalkings gegen den Mörder, die von der Polizei scheinbar jedoch nicht ernst genommen wurde. Die Stalking-Anzeige wurde am 19. Januar 2021 erstattet und bereits ein halbes Jahr vor dem Doppelmord hatte der ehemalige Chef den Mörder am 20. September 2020 bei der Salzburger Polizei angezeigt. 

In dem Gutachten zu dem Doppelmord an der Cousine und Tante des Volksmusikers wurde keine verminderte Schuldfähigkeit des Täters festgestellt. Der Täter selbst geht Berichten von „Bild.de“ davon aus, wegen des doppelten Mordes „sicherlich 20 Jahre oder lebenslang [zu] bekommen.“

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