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Schlagerstar Roland Kaiser mit Markus Söder bei Maischberger

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Roland Kaiser zu Gast in der ARD-Talkshow „maischberger. die woche“ (Fotomontage)
roland-kaiser-maischberger-diewoche.jpg © Screenshot ARD/maischberger.die woche

Roland Kaiser war zu Gast bei „maischberger. die woche“. Doch der Schlagerstar hat nicht nur über seine Karriere, sondern auch über Politik geredet. Unter anderem über Impfverweigerer und die Aufnahme von Flüchtlingen.

Berlin - Seit fast 50 Jahren ist Roland Kaiser nun im Musikgeschäft unterwegs. Er hat bereits mehr als 90 Millionen Tonträger verkauft und zählt zu einem der bekanntesten Schlagerstars Deutschlands. Mittlerweile kennt man den Sänger sogar im Ausland. Doch für Roland Kaiser spielt neben der Musik auch Politik eine wichtige Rolle in seinem Leben - 2002 ist er der SPD beigetreten. Am 17.11.2021 war er in der ARD-Talkshow „maischberger. die woche“ zu Gast.

Corona-Impfung und Aufnahme von Flüchtlingen: Roland Kaiser politisiert in der ARD

Ebenfalls mit dabei waren Markus Söder (CSU, bayerischer Ministerpräsident), Micky Beisenherz (Moderator), Dagmar Rosenfeld („Die Welt“) und Julie Kurz (ARD-Journalistin). Natürlich ist die aktuelle Corona-Pandemie auch ein Diskussionspunkt. Moderatorin Sandra Maischberger fragt auch bei Roland Kaiser genauer nach.

„Man sieht, dass da wirklich alles voll ist mit Menschen die nah beieinander stehen. Waren die den alle genesen und geimpft?“, fragt Maischberger. Er hätte überwiegend 2G gespielt und nach den Konzerten keine Corona-Fälle verzeichnet. Er habe sich mit diesem Modell auch sehr sicher gefühlt. Angesprochen auf die vielen Impfgegner in Deutschland meint er: „Da bekommt man teilweise die abstrusesten Antworten. Meine Freiheit endet da, wo die Gesellschaft beginnt. Ich muss solidarisch mit anderen Menschen sein“.

Roland Kaiser zu Gast in der ARD-Talkshow „maischberger. die woche“. Der Schlagerstar spricht unter anderem über die Corona-Impfung und ihre Gegner.
Roland Kaiser hat eine politische Meinung und steht dazu © Screenshot ARD/maischberger.die woche

Fans, die ihn für seine politischen Äußerungen kritisieren, nimmt er dabei gerne in Kauf. „Ich kann ja meine politische Überzeugung nicht von merkantilen Interessen abhängig machen“, so Roland Kaiser. Außerdem forderte er, die Geflüchteten, die im Grenzgebiet zwischen Belarus und Polen festsitzen, aufzunehmen. „Wir müssen das tun, wir müssen den Menschen, die Angst um ihr Leben haben und Obdach suchen, die Tür aufmachen. Selbstverständlich“.

Roland Kaiser zu Gast in der ARD-Talkshow „maischberger. die woche“. Der Schlagerstar spricht unter anderem über die Aufnahme von Flüchtlingen
Flüchtlinge aufnehmen: Ja oder Nein? Roland Kaiser hat dazu eine klare Meinung © Screenshot ARD/maischberger.die woche

Nach diesen komplizierten und schweren Themen, kann sich Roland Kaiser zum Schluss einen kleinen Scherz nicht verkneifen. Als Sandra Maischberger ihn fragt, welches Lied er denn zur Amtseinführung von Olaf Scholz singen würden, antwortet der Schlagersänger: „Warum hast du nicht „nein“ gesagt?“.

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