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Emotionales Geständnis von Ikke Hüftgold: Willi Herren war „unter Drogen der Teufel”

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 Matthias Diestel Loss mer schwade Wirtshaus am Markt 09.09.2021. Willi Herren auf der Bühne (Fotomontage)
ikke-hueftgold-willi-herren-teufel.jpg © IMAGO / Eduard Bopp & IMAGO / Revierfoto

Im April verstarb Willi Herren an einer Überdosis. Nun spricht Ikke Hüftgold über die Drogensucht seines verstorbenen Freundes.

Köln Willi Herren ist am 20. April dieses Jahres tot in seiner Wohnung in Köln aufgefunden worden. Mit nur 45 Jahren hat er den Kampf gegen seine Drogensucht verloren und ist an einer Überdosis verstorben. Immer wieder kämpfte Willi Herren in der Vergangenheit gegen sein Alkohol- und Drogenproblem an. Mehrfach machte er einen Entzug und ließ sich dabei von TV-Kameras begleiten - am Ende half dies nicht.

Nun hat sich Ikke Hüftgold über die Drogensucht von Willi Herren geäußert. Die beiden waren Freunde und standen oft am Ballermann gemeinsam auf der Bühne. Nun, rund vier Monate nach dem plötzlichen Tod des Schauspielers Willi Herren, spricht Hüftgold über sie Sucht seines toten Kollegen und Freundes. Im Köln-Talk „Loss mer schwade“ erklärt er: „Wenn Willi mit Drogen in Berührung kam, war er der Teufel.“ Weiter sagt Ikke, dass Willi sich schon sehr früh verloren habe. 

Teufel vs. Herzensmensch

Er sei mit „acht oder neun Jahren” in die „Lindenstraße” eingestiegen, berichtet Ikke. Willi komme aus eher „normalen oder bescheidenen Verhältnissen”, wurde früh gehypt. Weiter erzählt Hüftgold: „Wenn der kein starkes Umfeld oder einen starken Charakter hat, dann wird der irgendwann irgendeiner Droge oder Sucht unterliegen – oder erliegen. Und das war bei Willi so.”

Hüftgold sei oft dabei gewesen, wenn es bei Willi eskaliert sei. Er habe ihn aus der einen oder anderen „sehr gravierenden Situation” herausgeholt. Willi Herren sei, wenn er mit Drogen in Berührung kam, der Teufel gewesen, erinnert sich der 45-Jährige. Doch ohne Drogen sei Willi ein „absoluter Herzmensch” gewesen.

Wenn man in dem Beruf tätig sei, in dem Ikke Hüftgold sei und in dem auch Willi gearbeitete habe, brauche es viel Disziplin und ein stabiles Umfeld, um nicht in eine Abwärtsspirale zu geraten. Man sei dreimal bis viermal die Woche auf einer Party, und dort würden potentielle Gefahren wie Alkohol lauern. 

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